Arbeitskreis Drei-Länder-Eck besprach wichtige Infrastrukturprojekte

Eine starke Industrieregion braucht auch eine gute Verkehrsanbindung

2015_Logo_SiWi_Siegen-Wittgenstein(wS/siwi) Siegen-Wittgenstein – Breitbandversorgung, Schwerlastverkehr und Energieeffizienz waren drei zentrale Themen, über die sich die Kreise und Industrie- und Handelskammern im Drei-Länder-Eck jetzt ausgetauscht haben. Bereits vor zwanzig Jahren wurde der Arbeitskreis Drei-Länder-Eck gegründet. Seitdem tauschen sich unter Moderation der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein Vertreter der Kreise Altenkirchen, Lahn-Dill und Siegen-Wittgenstein sowie der Industrie- und Handelskammerbezirken Lahn-Dill, Koblenz und Siegen-Wittgenstein/Olpe regelmäßig zu grenzübergreifen Themen aus.

Das jüngste Treffen fand jetzt in Dillenburg statt. Anlass war die dortige Ausstellung „Mut bewegt – Chancen sehen und nutzen“, die zum 150. Geburtstag der IHK Lahn-Dill konzipiert wurde.

Beim Thema Breitband wurde deutlich, dass die Vorgehensweisen zum Ausbau der erforderlichen Technik in den drei Regionen sehr unterschiedlich ist. Der Breitbandkoordinator des Kreises Siegen-Wittgenstein, Michael Krämer, stellte den aktuellen Ausbaustand in Siegen-Wittgenstein vor. Deutlich wurde, dass für das Topthema „Industrie 4.0“ – das Internet der Dinge – eine gute Breitbandanbindung die Grundvoraussetzung ist.

Alexandra Thienel, Fachgebietsleiterin für den Bereich Schwertransporte beim Kreis Siegen-Wittgenstein, gab einen aktuellen Überblick über die Situation des Schwerlastverkehrs in der Region. Unisono waren alle Teilnehmer der Meinung, dass der Ausbau einer guten Infrastruktur in einer Industrieregion nicht an den Landesgrenzen haltmachen dürfe. Fehlende Infrastruktur habe starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Regionen. Gerade die Verknüpfungen der Bundesstraßen mit den Autobahnen müsse weiter vorangetrieben werden. Außerdem bestehe die Notwendigkeit, schnellstmöglich Alternativrouten für den Schwerlasttransport zu finden und auch auszubauen.

Energieeffizienz und Klimaschutz waren weitere Themen des Austauschs. Stefan Franke, Masterplanmanager „100 % Klimaschutz“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Elisabeth Fley, Umweltbeauftragte der Gemeinde Burbach, sowie Sylvia P. Heinz, Fachgebietsleiterin der Wirtschafts- und Regionalentwicklung des Kreises Siegen-Wittgenstein, gaben einen Überblick über aktuelle Projekte. Ein besonderer Schwerpunkt lag hier auf der interkommunalen Zusammenarbeit.

Zum Abschluss der Tagung berichtete der Geschäftsführer des Siegerland-Flughafen GmbH, Henning Schneider, über die Erfahrungen mit der im Jahr 2014 eingerichteten Luftfrachtkontrollstelle am Siegerland-Flughafen, die einen weiteren, besonderen Service bei der Güterabwicklung für die Unternehmen im Bereich des Drei-Länder-Ecks darstellt.

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