Vortrag "Das Internet der Dinge, ein Sicherheitsrisiko?"

Das Internet der Dinge, ein Sicherheitsrisiko? Im nächsten KM:SI GmbH Media Forum informiert Kriminalhauptkommissar Peter Vahrenhorst über Internetkriminalität und die Sicherheit und Sicherung eigenständig agierender Geräte und Maschinen.

KMSI(wS/siwi) Siegen – Computer und Netzwerke sind fester Bestandteil unseres Alltags und in zunehmend mehr Geschäftsprozessen. Durch neue, schwere Kriminalitätsformen im Internet wächst zeitgleich die Gefahr, dass die Systeme mit Schadsoftware infiziert, Daten ausgespäht oder Konten geplündert werden. Eine Firewall und Anti-Virenprogramme schützen oft nur unzureichend gegen Angriffe aus dem Netz: Datenausspähung und -sabotage, Computerbetrug, Identitätsdiebstahl, digitale Schutzgelderpressung sowie Phänomene wie Skimming, Phishing, Carding, Schadsoftware, der Aufbau und Betrieb von Botnetzen oder die Ausführung von DDoS-Angriffen sind an der Tagesordnung.

Weil es sich bei den Tätern häufigum einen neuen Typus krimineller Akteure einer ausgeprägten internationalen Underground-Economy und damit einer zunehmend professionellen und profitorientierten Internetkriminalität handelt, ist hier das Know-how von Spezialisten gefragt.

Kriminalhauptkommissar Peter Vahrenhorst vom Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamtes NRW berichtet im nächsten Media Forum „Das Internet der Dinge, ein Sicherheitsrisiko?“ aus seinem beruflichen Alltag. Am Dienstag, 16. Juni 2015, um 17:00 Uhr informiert er im Technologie-Zentrum Geisweid (Birlenbacher Straße 18) aus der Praxis von seinen Erfahrungen mit Internetkriminalität, wie Betroffene reagieren sollten und welche Schutzmaßnahmen bereits im Vorfeld ergriffen werden können:

Seinen Zuhörernberichtet Peter Vahrenhorst vondenneuesten Erkenntnissen über verschiedene Ausprägungen von Internetkriminalität, dieauch im Bereich eigenständig agierender und kommunizierender Maschinen und Geräte zu beobachten sind. Natürlich informiert der Kriminalhauptkommissar über Präventionsmaßnahmen und mögliche Reaktionsweisen, „wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.“

Seit Juli 2011 gibt es im Landeskriminalamt NRW in Düsseldorf ein Cybercrime-Kompetenzzentrum. Hier bekämpfen verschiedene Ermittlungskommissionen für herausragende Verfahren, die Zentrale Internetrecherche, die Auswertestelle für Kinderpornografie und weitere Experten für Computerforensik, Telekommunikations­überwachung, Auswertung, Analyse und Prävention die Internetkriminalität. Zusätz­lich steht für Unternehmen und Behörden in Nordrhein-Westfalen eine zentrale Ansprechstelle, der „Single-Point-of-Contact (SPoC)“, zur Verfügung, wo jeden Tag rund um die Uhr unter cybercrime.lka@polizei.nrw.de und der Telefonnummer 0211 – 939 4040 ein kompetenter Ansprechpartner erreicht werden kann. Im konkreten Fall, aberauch nur bei Verdacht von kriminellen Angriffen auf Firmencomputersysteme, leitet dieser ganz diskret die ersten Schritte zur Strafverfolgung und gleichzeitig auch die Abwehr von Cyberangriffen ein.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen zu der kostenlosen Veranstaltung lassen sich unter http://www.kmsi.de/veranstaltungen/ abrufen. Hier besteht auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung.
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