Feuer an Radargerätestellung auf dem Ebschloh

Subversive Elemente schlagen im Rahmen eines Übungsszenarios zu

(wS/bw) Erndtebrück 11.11.2015 | „Exercise – Exercise – Exercise“. Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, da wurde das neue Großraumradargerät „Groundmaster 406 Fixed“ am Luftwaffenstandort Erndtebrück in Betrieb genommen. Offenbar verschafften sich in der vergangenen Woche, subversiv tätige Kräfte im Schutz der Nacht unbefugten Zugang zur Radargerätestellung, um in der Folge im Bereich der modernen Radaranlage auf dem Ebschloh einen Brand zu entfachen. Im Rahmen einer von Feuerwehr und Bundeswehr gemeinsam angelegten Übung kam es zum Einsatz von sechs Feuerwehrfahrzeugen sowie circa 30 Einsatzkräften der Erndtebrücker Feuerwehr.

Exercise - Exercise - Exercise“: Feuer an der Radargerätestellung auf dem Ebschloh. (Foto: Peter Hanke)

Exercise – Exercise – Exercise“: Feuer an der Radargerätestellung auf dem Ebschloh. (Foto: Peter Hanke)

Zielstrebig agieren

„Ziel war es“, erklärte der Sicherheitsbeauftragte des Einsatzführungsbereich 2, Hauptmann Frank Klein, „die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kräften der Feuerwehr weiter zu verbessern. Dafür gibt es immer Ansatzpunkte, insbesondere, wenn es wie hier an der für die neue Technik angepassten Radargerätestellung auch zu infrastrukturellen Veränderungen kam.“ Nach der Übung werden die Ergebnisse darum auch im Rahmen eines, wie es bei der Luftwaffe heißt, „Debriefings“ (einer Nachbesprechung) gemeinsam aufgearbeitet. Auch für Heinrich Hoffmann, Gemeindebrandinspektor und Zugführer des Löschzuges 1 der Feuerwehr Erndtebrück, geht es zunächst um die Verbesserung der Zusammenarbeit. „Uns kommt es aber auch darauf an, unseren Einsatzkräften Ortskunde mit auf den Weg zu geben, um im Falle des Falles in Sachen Menschenrettung und Brandbekämpfung zielstrebig agieren zu können.“

Die Einsatzkräfte der Erndtebrücker Feuerwehr verschaffen sich Zugang zum völlig verrauchten Radargebäude. (Foto: Peter Hanke)

Die Einsatzkräfte der Erndtebrücker Feuerwehr verschaffen sich Zugang zum völlig verrauchten Radargebäude. (Foto: Peter Hanke)

Täter hatten keine Chance

Der „Brandstifter“ verletzte sich im Rahmen des Anschlages derart, dass er ärztlich versorgt werden musste. Der zweite „Täter“ hatte übrigens keine Chance! Aufgrund des schnellen Einsatzes der Wache, wurde er noch während der Flucht durch Wachhund „Borek“ gestellt, von der Wachmannschaft aufgegriffen und letztlich an die Polizei übergeben.

Im Rahmen einer von Feuerwehr und Bundewehr gemeinsam angelegten Übung, kam es zum Einsatz von sechs Feuerwehrfahrzeugen sowie circa 30 Einsatzkräften der Erndtebrücker Feuerwehr. (Foto: Peter Hanke)

Im Rahmen einer von Feuerwehr und Bundewehr gemeinsam angelegten Übung, kam es zum Einsatz von sechs Feuerwehrfahrzeugen sowie circa 30 Einsatzkräften der Erndtebrücker Feuerwehr. (Foto: Peter Hanke)

Interessierte Beobachter, (v. l.) Feuerwehr-Chef Karl-Friedrich Müller, Sicherheitsbeauftragter Hauptmann Frank Klein und Bürgermeister Henning Gronau. (Foto: Peter Hanke)

Interessierte Beobachter, (v. l.) Feuerwehr-Chef Karl-Friedrich Müller, Sicherheitsbeauftragter Hauptmann Frank Klein und Bürgermeister Henning Gronau. (Foto: Peter Hanke)

Einsatzkräften Ortskunde mit auf den Weg geben. Einweisung der Feuerwehr durch den Offizier vom Wachdienst (OvWa). (Foto: Daniel Heinen)

Einsatzkräften Ortskunde mit auf den Weg geben. Einweisung der Feuerwehr durch den Offizier vom Wachdienst (OvWa). (Foto: Daniel Heinen)

Respekt vor der Leistung der Rettungskräfte! Voll bepackt werden unter widrigen Bedingungen auch noch Verletzte aus dem Gefahrenbereich getragen. (Foto: Daniel Heinen)

Respekt vor der Leistung der Rettungskräfte! Voll bepackt werden unter widrigen Bedingungen auch noch Verletzte aus dem Gefahrenbereich getragen. (Foto: Daniel Heinen)

Kontrolle ist besser, denn Sicherheit geht vor. Überprüfung der Ausrüstung im Rahmen der Selbst- und Kameradenhilfe. (Foto: Daniel Heinen)

Kontrolle ist besser, denn Sicherheit geht vor. Überprüfung der Ausrüstung im Rahmen der Selbst- und Kameradenhilfe. (Foto: Daniel Heinen)

Realistische Bedingungen. Um die Situation im Radargebäude so realistisch wie möglich darzustellen, griff der Brandschutzbeauftragte des Einsatzführungsbereich 2, Hauptfeldwebel Marwin Schneider, zu Nebelmaschine, Soundgenerator und Lichtanlage. (Foto: Daniel Heinen)

Realistische Bedingungen. Um die Situation im Radargebäude so realistisch wie möglich darzustellen, griff der Brandschutzbeauftragte des Einsatzführungsbereich 2, Hauptfeldwebel Marwin Schneider, zu Nebelmaschine, Soundgenerator und Lichtanlage. (Foto: Daniel Heinen)

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