Lichterglanz mit Schattenseiten

Umweltabteilung gibt Tipps zur Weihnachtsbeleuchtung

(wS/si) Siegen 28.11.2015 | In der Vorweihnachtszeit, wenn es draußen früh dunkel wird, beleuchten immer mehr Menschen ihre Wohnungen, Häuser und Vorgärten mit Lichterketten und Leuchten – und das kann teuer werden. Die Umweltabteilung der Stadt Siegen weist jetzt darauf hin, dass das auch günstig und umweltschonend geht.

Siegen_WappenSo können beispielsweise herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt werden. Ein beliebter Weihnachtsschmuck sind auch Lichtschläuche, die sich allerdings als wahre „Energiefresser“ entpuppen. Der Verbrauch eines rund um die Uhr von Advent bis Anfang Januar leuchtenden Schlauchs entspricht immerhin dem Jahresverbrauch eines Kühlschranks oder einer sparsamen Waschmaschine. Wer trotzdem nicht auf Lichtschläuche verzichten will, sollte auf energiesparende LED-Schläuche umsteigen. Das macht sich dann auch in der Stromrechnung bemerkbar: Im Vergleich zu Schläuchen mit Glühbirnen verringert sich der Energieverbrauch um 90 Prozent.

Auch wenn im einzelnen Haushalt der Umfang der Weihnachtsbeleuchtung noch überschaubar sein mag, zeigt eine Studie des Heidelberger IfED Instituts für Energiedienstleistungen, welche Dimensionen der Stromverbrauch für die Weihnachtsbeleuchtung bundesweit erreicht. Danach werden in den privaten Haushalten hierfür mindestens 409 Millionen Kilowattstunden (kWh) verbraucht. Damit könnten etwa 141.000 Haushalte ein Jahr lang ihren Strombedarf decken.

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