Förderverein hilft Schulterpatienten im Krankenhaus Bethesda beim Fit werden

Spezielle Schiene für 5.500 Euro ermöglicht frühes Training nach Operation

(wS/red) Freudenberg 10.08.2017 | Schon einen Tag nach ihrer Schulteroperation können viele Patienten im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg das Gelenk wieder bewegen – und sollen es sogar, um schnell wieder fit zu werden. Um dabei zu unterstützen, hat der Förderverein des Krankenhauses rund 5.500 Euro in eine besondere Schulterschiene investiert.

Auf einem speziellen Stuhl sitzend, legen die frisch Operierten ihren Arm in eine Vorrichtung, die sich dann motorbetrieben nach oben, unten, links und rechts bewegt. Wie und in welchem Radius das geschieht, speichern Oberärztin und Schulterexpertin Dr. Birgit Schulz oder die Physiotherapeuten aus dem Ambulanten Rehabilitationszentrum Freudenberg auf einer Chipkarte. Diese können die Patienten dann in einen kleinen Bordcomputer am Stuhl einlesen und das Gerät so jederzeit eigenständig nutzen und trainieren. Bereits vor sechs Jahren ermöglichte der Förderverein eine solche Schulterschiene. Weil Schulz und ihr Team aber inzwischen mehr als 500 Schulteroperationen jährlich durchführen, wurde diese so rege genutzt, dass der Wunsch nach einer weiteren wuchs. Diesen erfüllten Fördervereins-Vorsitzende Ilona Schulte und ihre Vorstandskollegen gerne. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Spende täglich eingesetzt wird und den Patienten unmittelbar zugute kommt“, sagt Ilona Schulte. Für den Förderverein ist es zudem ein besonderes Jahr, feierte er doch im April sein zehnjähriges Bestehen. Insgesamt ermöglichte er dem Krankenhaus bereits Geschenke im Wert von insgesamt 115.000 Euro.

Der Förderverein hat dem Diakonie Klinikum Bethesda eine Schulterschiene geschenkt. Vorsitzende Ilona Schulte (rechts) und Vorstandsmitglied Professor Dr. Theodora Hantos (3. von links) übergaben die Spende an die Leiterin des Ambulanten Rehazentrums Simone Frisch (links), Oberärztin Dr. Birgit Schulz (2. von links), Assistenzarzt Farouk Hammour und Physiotherapeutin Ann-Christin Burgemeister (2. von rechts). (Foto: Diakonie)

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