Video: Feuerwehr Siegen nutzt Wartungsarbeiten im Wellersbergtunnel zur Alarmübung

(wS/mg) Siegen 25.09.2018 | Am Montagabend wurde der Wellersbergtunnel in Siegen für Wartungsarbeiten voll gesperrt. Diese Zeit nutzten die Rettungskräfte der Feuerwehr Siegen um den Ernstfall in einem Tunnel zu üben.

Ziel der Übung war es durch Optimierung der Anfahrtswege, Üben der Handhabung von Sicherheitseinrichtungen, Erkennen von Schwachstellen in der Komunikation und den Meldewegen zwischen den Einsatzkräften untereinander, sowie durch die Verbindung mit der Tunnelzentrale die Rettungsphasen zu optimieren.

Feuerwehr Siegen nutzt Wartungsarbeiten im Wellersbergtunnel zur Alarmübung

Alle vier Jahre soll im Rahmen einer Vollübung unter weitgehend realistischen Verhältnissen die Rettung verletzter Personen bei einem Brand im Tunnel geübt werden. In den dazwischen liegenden Jahren sind Teil- und/oder Simulationsübungen durchzuführen, bei denen in der Regel keine wesentlichen Eingriffe in den Verkehr erfolgen.

Für Montag, den 24.09.2018 stand eine solche Übung, die durch Brandamtmann Jens Winnersbach der Feuerwehr Siegen in Absprache mit Straßen NRW geplant wurde, auf dem Plan.

Unter Beobachtung des Leiters der Feuerwehr Siegen Matthias Ebertz wurden die für den Wellersbergtunnel im Alarm- und Gefahrenabwehrplan vorgesehenen Einsatzkräfte und Einsatzmittel durch einen in der Leitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein eingehenden Notruf mittels Funkmeldeempfänger alarmiert.

Neben dem Alarm für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Rettungsdienst) fand automatisch der Alarm für die Polizei und die Tunnelleitzentrale in Hamm statt.

Neben der Einsatzabarbeitung und Menschenrettung durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst waren auch durch die Polizei erhebliche Maßnahmen erforderlich, die im Besonderen eine Zu- und Abfahrt von Rettungskräften ermöglichen sollte.

Im Übungseinsatz befanden sich folgenden Einsatzkräfte:

Feuerwehr Siegen: Hauptamt und Ehrenamt gleichermaßen

1. Hauptwache mit: Einsatzleiter, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Pulvertanklöschfahrzeug und Drehleiter mit Rettungskorb.

2. LG Alchetal mit Löschgruppenfahrzeug 10 und Tanklöschfahrzeug 3000 LZ Weidenau mit Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 und Tanklöschfahrzeug 3000, Wechsellader Atemschutz wird nachgeführt.

LZ Geisweid mit Drehleiter mit Rettungskorb LG Hammerhütte mit Löschfahrzeug und LZ Eiserfeld mit ELW 1.

Darüber hinaus wurden drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug entsandt. Ein Rettungswagen kam aus dem Ehrenamt des MHD.
Insgesamt waren ca. 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.

Fotos & Video: M.Gr0ß / wirSiegen.de

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