Landrat dankt Einsatzkräften von DRK und Maltesern für Unterstützung

(wS/red) Siegen-Wittgenstein 15.02.2021 | Einsatz der Katastrophenschutzeinheiten für das Gesundheitsamt beendet

Nach zwölf Wochen ist der Einsatz von Katastrophenschutzeinheiten für das Kreisgesundheitsamt jetzt zu Ende gegangen. Landrat Andreas Müller hat das zum Anlass genommen, um den Einsatzkräften von DRK und Maltesern (MHD) ganz herzlich für den geleisteten Dienst zu danken. Zugleich würdigte Müller auch das Verständnis und die Unterstützung der Arbeitgeber, die auf einzelne Mitarbeiter teils über einen längeren Zeitraum verzichten mussten.

Zum 20. November 2020 hatte der Landrat entschieden, zur Bewältigung der Corona-Pandemie auf die Katastrophenschutzeinheiten des Kreises zurückzugreifen. Damals lag die 7-Tages-Inzidenz bei rund 150. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurden eingesetzt, um als mobile Teams Corona-Abstriche in Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Werkstätten und Wohnheimen, Firmen, Schulen, Kindergärten und auch im Corona-Diagnose-Zentrum des Kreises durchzuführen.

Insgesamt waren 76 Mitglieder des DRK und 28 Mitglieder des MHD ehrenamtlich im Einsatz – immer in Zweierteams: auch an Heiligabend und Silvester. Zusammen haben sie rund 1.300 Arbeitsstunden geleistet. „Ohne diese absolut professionelle Unterstützung hätten wir in der Hochphase der Pandemie die große Anzahl von Abstrichen, die zur Kontaktnachverfolgung nötig waren, nicht bewältigen können“, ist der Landrat überzeugt. Deshalb hat Müller sich zum Abschluss des Einsatzes gemeinsam mit Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, stv. für alle Einsatzkräfte bei Stefan Bassil, Kreisrotkreuzleiter, Petra Trogisch, stv. Kreisrotkreuzleiterin, Bernd Müller, Rotkreuzbeauftragter, Volker Flor, Leiter Einsatzdienste MHD im Kreis Siegen-Wittgenstein, und Stefan Biehl, Zugführer der 4. Einsatzeinheit (MHD), bedankt.

Landrat Andreas Müller (rechts) und Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes (hinten Mitte) bedankten sich bei Vertretern der Hilfsorganisationen für die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Mitglieder der Katastrophenschutzeinheiten (v.l.): Stefan Bassil, Kreisrotkreuzleiter, Stefan Biehl, Zugführer der 4. Einsatzeinheit (MHD), Volker Flor, Leiter Einsatzdienste MHD, Bernd Müller, Rotkreuzbeauftragter, und Petra Trogisch, stv. Kreisrotkreuzleiterin.

Der Dank des Landrates gilt aber auch den Arbeitgebern der über 100 Einsatzkräfte. Diese waren gesetzlich verpflichtet die Mitglieder der Katastrophenschutzeinheiten für die Dauer des Einsatzes von der Arbeit freizustellen. „Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Unternehmen große Schwierigkeiten haben, auf dem Markt zu bestehen, ist das nicht immer leicht zu verkraften“, ist sich der Landrat bewusst: „Aber genau diese ehrenamtlich Aktiven sorgen in vielen Fällen für schnelle, effektive und unbürokratische Hilfe. Und das wird nach wie vor auch von vielen Arbeitgebern sehr positiv gesehen und unterstützt“, freut sich der Landrat. Die Mitarbeiter selbst haben in der Zeit der Freistellung weiter ihren Lohn erhalten. Dieser wird den Arbeitgebern auf Antrag vom Kreis erstattet.

Inzwischen hat sich die Pandemielage in Siegen-Wittgenstein wieder etwas entspannt, so dass der Kreis aktuell auf den Einsatz der Katastrophenschutzeinheiten verzichten kann. Dennoch werden in kleinerem Umfang auch künftig Einsatzkräfte des DRK für den Kreis als mobile Abstrich-Teams tätig sein, mit denen das Gesundheitsamt entsprechende Vereinbarungen abschließt.

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