TuS Ferndorf – Wenn die Trommeln donnern: Stählerwiese wird gegen Dormagen zur Festung!

Teilen Sie
Teilen Sie

(wS/red) Kreuztal 11.02.2026 | Brigade C, Ferndorfer Füchse & volle Power: Freitag wird ein Fight!

TuS Ferndorf gegen TSV Bayer Dormagen, 13.02.2026 um 19:30 Uhr in der Stählerwiese.

Freitag der Dreizehnte, da war doch was? Vergesst den Hokuspokus, hier gibt’s keine Glaskugel und kein Tischerücken, hier gibt’s Kampf, Leidenschaft und Handball.

Der ganz wichtige 27:26-Auswärtssieg am vergangenen Samstag bei der HSG Krefeld soll kein Ausrutscher gewesen sein. Vielmehr soll er ein Sprungbrett sein, ein Sprungbrett für weitere Siege, für Selbstvertrauen, für den Klassenhalt.

Hoffen wir, dass der Bann gebrochen ist und der Nimbus der Unbesiegbarkeit in der Stählerwiese wieder die Fahrt aufnimmt.

Dafür muss alles stimmen, die Musikanten der FERNDORFER FÜCHSE brauchen alle Trommeln, alle Trommler und vor allem intakte Drumsticks!

So wie in Krefeld, die Ferndorfer Füchse, die Brigade C und alle, die mit Fanbus oder privat angereist sind, haben dieses Auswärtsspiel zu einem echten Highlight gemacht, optisch wie akustisch.

Und genau so soll es am Freitagabend wieder sein, gemeinsam, laut, leidenschaftlich und erfolgreich.

Was erwartet uns, was kommt da auf Ceven Klatt und seine Jungs zu? Ganz einfach, der Tabellenfünfzehnte TuS Ferndorf empfängt den Tabellendreizehnten TSV Bayer Dormagen, die „Wiesel vom Niederrhein“. Und die kommen nicht zum Halle gucken und zum Duschen, die wollen etwas Zählbares mitnehmen. Genau das sieht Ceven Klatt allerdings völlig anders, und alle Fans ebenso.

Es ist zudem das Duell einer Mannschaft mit noch stark ausbaufähiger Heimbilanz gegen ein Team mit einer schwachen Auswärtsbilanz. Das klingt nach einem packenden Match.

Leicht wird es sicher nicht, denn Dormagen hat sein letztes Auswärtsspiel in Coburg knapp mit 36:35 gewonnen, es war allerdings auch erst ihr zweiter Auswärtssieg. In der Auswärtsstatistik stehen für Dormagen zwei Siege und sechs Niederlagen zu Buche, also kein Grund, mit wehenden Fahnen durch die Stadt zu marschieren 😉

Ceven Klatt wird das auch nicht überbewerten, denn der Schuss kann schnell nach hinten losgehen. Er wird seine Jungs richtig einstellen müssen, damit am Freitagabend maximale Leistung auf der Platte steht.

Die Stählerwiese muss brennen, jeder Zweikampf, jeder Wurf, jede Parade braucht die volle Unterstützung von den Rängen. Dormagen wird kämpfen, aber hier ist unser Zuhause. Wenn Halle und Mannschaft eins werden, kann dieser Abend ein weiterer Schritt Richtung Klassenhalt werden.

CEVEN KLATT: Dormagen hat gute junge und gut ausgebildete Spieler und spielt einen temporeichen Handball, einen der schnellsten in der Liga. Sie suchen auch immer wieder Lösungen über ihr Tempospiel, ich finde ihre rechte Seite auffällig stark mit Finn Schroven und Peter Strosack, das ist wirklich gut, was sie da anbieten. Sie haben einen sehr starken Kreisläufer, der viel Präsenz für den Innenblock gibt. Florian Böhnert ist zurück, der hat im Hinspiel gegen uns nicht gespielt. Das gibt ihnen mehr Sicherheit und mehr Möglichkeiten im Angriffsspiel. Da ist schon sehr viel Tempo, viel individuelle Klasse. Das ist eine Mannschaft, die immer heiß ist und sie haben gegen Nettelstedt gar nicht schlecht gespielt. Wenn wir auf unser letztes Spiel schauen, was die Abwehr betrifft, die ja unsere Grundlage sein soll, da haben wir vieles richtig gemacht und das muss auch am Freitag wieder der Fall sein. Wenn unsere Torhüter wieder so performen, wie Can Adanir schon in der 1. HZ, dann wäre das sehr, sehr gut.

Wir wollen wieder weniger technische Fehler machen, auch das ist uns gegen Krefeld gelungen, wir hatten, glaube ich, nur sieben, acht technische Fehler, das ist ein Wert, der ist völlig in Ordnung. Trotz der dünnen Personaldecke wollen wir trotzdem genauso emotional und kampfstark auftreten. Wir wollen maximale Bereitschaft zeigen, wollen ins angesprochene Tempo gehen und die Energie aus dem Krefeld-Spiel mitnehmen. Das gibt dem ein oder anderen Spieler auch Vertrauen und Selbstvertrauen, um auch knappe Spiele gewinnen zu können. Wir erwarten auch wieder ein knappes Spiel und wenn dann am Ende 2 Punkte in der Stählerwiese für uns dabei rauskommen, wäre das sehr, sehr schön.

Soeren Servos stand uns gegen Krefeld noch nicht zur Verfügung, jetzt ist er aber da und gibt uns erstmal mehr Breite im Spiel und auch mehr Möglichkeiten im Angriffsspiel. Es freut mich sehr, dass wir ihn für die Rückrunde gewinnen konnten, denn er ist variabel einsetzbar auf den drei Rückraumpositionen. Er ist Rechtshänder und für die sind halt vorzugsweise für halbe Links und Mitte gedacht.

Zum Kader selbst muss ich sagen, dass Tom Jansen ausfallen wird. Er hat eine Fußverletzung, wann er wieder einsatzbereit sein wird, ist noch unbestimmt. Julius Meyer-Siebert wird wegen Leistenproblemen ebenfalls nicht spielen können. Weiter sind auch diese Woche wieder ein, zwei Spieler grippal angeschlagen, wo ich dann aber hoffe, dass sie vielleicht für 10 Minuten eingesetzt werden können.

Wegen Toms Ausfall habe ich großes Vertrauen zu Marvin, der das in Krefeld schon supergut gemacht hat, er gehört gottseidank zu den zwei, drei fittesten Spielern, die wir in der Mannschaft haben, so dass er auch viel Spielzeit verträgt. Trotzdem müssen wir uns Gedanken über Alternativen machen, ob das dann mit Daniel Hideg oder Soeren Servos auf halbrechts, wir werden sehen, was uns dazu einfällt.

Bericht: Peter Trojak

Collage: Andreas Domian

Teilen Sie

Anzeige

E-Mail Marketing: 512 Neukunden in 5 Tagen! Kostenlose Schulung!

E-Mail Marketing: 512 Neukunden in 5 Tagen! Kostenlose Schulung!

Archivkalender

Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728