(wS/ots) Siegen 20.04.2026 | Am Sonntag (19. April) kurz nach Mitternacht ist einer Polizeistreife ein Golf aufgefallen. Als sie den Wagen kontrollieren wollen, flüchtet dieser. Dank eines Zeugenhinweises gelingt es, das Fahrzeug wenig später in Gosenbach zu finden und zu kontrollieren. Am Ende haben die Ordnungshüter den Führerschein des 18-jährigen Fahrers einbehalten.
Aufgefallen war der Golf gegen 00:50 Uhr auf der Straße, als er an einer Einmündung trotz freier Fahrt nicht losfuhr. Als die Beamten ihr Streifenfahrzeug gewendet hatten, fuhr der Golf in die Höllenwaldstraße Richtung Niederschelden los. Hierbei beschleunigte er sein Auto nach bisherigem Kenntnisstand auf über 100 km/h. Auch in der Folge fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit durch ein Tempo-30-Bereich sowie über Wald- und Wirtschaftswege. Die Beamten verloren den Golf aus dem Blick. Ein Zeuge sowie Reifenspuren wiesen aber die Fluchtrichtung. Schließlich konnte der VW in Gosenbach gesichtet werden. Nachdem die Polizisten Anhaltezeichen gaben, hielt dieses Mal der 18-Jährige an. Auf Vorhalt bestritt er die Fahrtstrecke sowie die überhöhte Geschwindigkeit. Aufgrund der Beobachtungen der Beamten, der Zeugenaussage sowie den frischen Dreckanhaftungen an dem Fahrzeug, die bei dem Befahren des Waldweges entstanden, waren seine Ausführungen nicht glaubhaft. Die Staatsanwaltschaft ordnete aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen § 315 d StGB (Verbotenes Einzelrennen) die Beschlagnahme des Führerscheins an. Das Verkehrskommissariat hat nun die weiteren Ermittlungen übernommen.

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