Verkehrschaos in Neunkirchen: Gemeinde sperrt Jung-Stilling-Straße – Busse bleiben ausgenommen

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(wS/ne) Neunkirchen 12.06.2026 | Die Gemeinde Neunkirchen verschärft ihre Maßnahmen gegen die anhaltenden Verkehrsprobleme im Gemeindegebiet. Auf Antrag der Gemeinde wird die Jung-Stilling-Straße vorübergehend in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Umsetzung soll noch am heutigen Nachmittag erfolgen, spätestens ab Samstag soll die Sperrung vollständig wirksam sein.

Hintergrund sind massive Rückstaus, die in den vergangenen Tagen durch eine Verkehrsführung mit zeitweise drei aufeinanderfolgenden Ampelanlagen entstanden waren. Die Staus erreichten Längen von bis zu fünf Kilometern. Trotz bereits vorgenommener Optimierungen an den Ampelschaltungen kam es insbesondere zu den Stoßzeiten weiterhin zu Wartezeiten von teils mehr als 30 Minuten.

Mit der Sperrung der Jung-Stilling-Straße soll die Zahl der zu passierenden Ampelanlagen in dem betroffenen Bereich von drei auf zwei reduziert werden. Die Gemeinde erwartet dadurch eine spürbare Verringerung der Wartezeiten für Autofahrerinnen und Autofahrer.

Ausgenommen von der Sperrung ist der Busverkehr, um die Schülerbeförderung sowie die Anbindung des Familienbades weiterhin sicherzustellen. Die Maßnahme ist vorübergehend und soll so lange gelten, bis die Strecke über die Schränke wieder freigegeben wird.

So ist Neunkirchen aktuell erreichbar:

Eine Zufahrt nach Neunkirchen ist weiterhin über die Baustelle in Neunkirchen-Salchendorf auf Höhe des Familienbades möglich. Wer diesen Bereich umfahren möchte, kann über Wilden, Gilsbach und Wahlbach ausweichen. Die Strecke über die Schränke bleibt noch bis spätestens 20. Juni in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Ausgenommen ist lediglich die Abfahrt nach Eisern für den Verkehr aus Richtung Neunkirchen.

Die Gemeinde bittet die Bevölkerung um Verständnis und empfiehlt, den Bereich rund um die Baustelle in Salchendorf am Kreisverkehr nach Möglichkeit zu meiden und auf die Ausweichstrecken auszuweichen. Die Auswirkungen der Sperrung sollen eng beobachtet und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden kontinuierlich bewertet werden.

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