Von der Straßenmusik auf die große Bühne: Nick March eröffnet für Michael Schulte beim Kreuztalsommer

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(wS/red) Kreuztal 09.07.2026 | Wenn Singer-Songwriter Nick March am Freitagabend beim Kreuztalsommer in Dreslers Park die Bühne betritt, ist das für ihn fast wie ein Heimspiel. In Trio-Besetzung eröffnet er als offizieller Support-Act den Abend für Michael Schulte und dessen Band – vor rund 1.500 Zuschauern. Was viele nicht wissen: Der Musiker, der inzwischen zwischen Hameln, Detmold und Hamburg lebt, hat eine besondere Verbindung zum Siegerland.

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Was: Kreuztalsommer mit Nick March (Support) und Michael Schulte
Wann: Freitag, 10. Juli
Wo: Dreslers Park, Kreuztal
Weitere Infos: www.kreuztal-kultur.de/veranstaltungen/1194/

Nick March lebte ein Jahr lang in Erndtebrück, wo er als Offizier der deutschen Luftwaffe beim Einsatzführungsbereich 2 stationiert war. In dieser Zeit drehte er in der Region sogar sein allererstes Musikvideo zu seinem Song „Schwarz-Weiß“. Inzwischen hat er die Uniform gegen die Gitarre getauscht und lebt erfolgreich als Vollzeit-Musiker.

Die Verbindung ins Siegerland ist seitdem nie abgerissen – im Gegenteil. Nachdem Heike Ritter (Kreuztalkultur) ihn vor Jahren auf dem Siegener Weihnachtsmarkt entdeckte, ist Nick March seit 2022 durch Holger Glasmachers (kreuztalkultur) fester und gefeierter Bestandteil der Kreuztalweihnacht. Auch auf seinen exklusiven Privatkonzert-Touren machte er zuletzt zweimal Halt im Siegerland. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Bestandteil des Siegener Weihnachtsmarktes. Im Zuge seiner Auftritte hat sich Nick über die Jahre mit Lokalmatador und Singer-Songwriter-Kollege Flo Schäfer angefreundet.

Der Auftritt beim Kreuztalsommer hat auch eine besondere Verbindung zum ESC: Nach Michael Schulte, der 2018 den vierten Platz belegte, ist Nicks Freund Isaak mit „Always on the Run“ (12. Platz 2024) der erfolgreichste deutsche ESC-Teilnehmer der letzten 14 Jahre. Vor genau zwei Jahren stand Nick als Isaaks fester Backgroundsänger beim ESC vor 150 Millionen Fernsehzuschauern auf der Weltbühne in Malmö und ein Jahr später beim Regenbogen-Award in Rust. Mit Isaak spielt er regelmäßig kleine Doppelkonzerte und fungiert als dessen Support – nun teilt er die Bühne mit Michael Schulte.

Nick March steht für emotionalen Deutschpop zwischen Herzschmerz und Abriss. In über 1.000 Auftritten in sieben Jahren hat er sich in tausende Herzen gespielt – bei kleinen Venue-Konzerten, Wohnzimmerkonzerten und Street Performances. Seine Fangemeinde ist inzwischen so groß, dass man damit die Barclays Arena in Hamburg füllen könnte. „Ab und an schreiben mir Leute, dass sie meinetwegen ihren Bus verpasst hätten, weil ich sie mit meiner Musik so in den Bann gezogen hab“, erzählt der Wahlhamburger.

Seine deutschen Texte treffen direkt ins Herz. Nick schreibt über die Magie der Augenblicke, über nicht mehr erwiderte Liebe und auch über Themen, die sonst nicht im Deutschpop stattfinden. Seine Single „Happy Anfang“ handelt vom Beginn eines Lebens, der Geburt eines Kindes, aber auch dem steinigen Weg dorthin. Mit „Es geht um uns“ schrieb er einen der erfolgreichsten deutschen Indie-Hochzeitssongs der letzten Jahre. Das Musikvideo zur kommenden Single „Kleinstadttellerrand“ wurde in New York gedreht.

2023 hat sich Nick bewusst für unbestimmte Zeit aus dem Release-Hamsterrad des Streamings verabschiedet und verkauft CDs. Seine Musik wurde bis heute rund 900.000 Mal gestreamt – ohne Label, Verlag oder Management. Seit 2017 arbeitet er regelmäßig mit dem Hitproduzenten Mark Smith, dem ehemaligen Produzenten und Cowriter von Johannes Oerding und Ina Müller. Fast jede seiner Singles landete in einer Editorial-Playlist von Spotify und Co. Große Sender wie Radio FFN und Radio Energy Hamburg haben bereits seine Musik vorgestellt, TV-Sender wie Sat.1 Regional und NDR Hamburg über ihn berichtet.

Musikalisch ist Nick March schwer in eine Schublade zu stecken. „Ich liebe Balladen aus sämtlichen Jahrzehnten, das beeinflusst natürlich mein Songwriting. Das ist aber nur eine Seite der Medaille“, sagt er. Rock-, Elektro- und Pop-Elemente fließen in seine Musik ein. „Meine Einflüsse waren immer divers: Mit 14 schrieb ich meine erste Nummer mit Sprechgesang am Klavier, mit 16 war ich in einer Pop-Rock-Band an der E-Gitarre und habe gesungen. Wenig später bin ich zu Minimal auf illegalen Houseparties abgezappelt. Wenn ich gute Musik höre, schreibe oder spiele, ist mir das Genre fast egal.“

Wenn er nicht gerade allein mit seiner Takamine-Gitarre, seinem AER-Amp und seiner Loop-Station auf der Bühne steht, wird er von seiner furiosen vierköpfigen Band aus Lübeck und Hamburg begleitet. Beim Kreuztalsommer tritt er in Trio-Besetzung an. 2024 spielte Nick ausverkaufte Konzerte in Hamburg, Ziethen und Hameln und durfte mit seiner Band die renommierte Kieler Woche auf der großen Rathausbühne eröffnen.

Nick-March – by Samira Neitzke

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