Sensation in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“

wS/bb  –  Wisent Welt Wittgenstein  –  17.09.2012  —  Wenige Tage vor Eröffnung der Touristenattraktion erblickt Kälbchen Quattro das Licht der Welt  —  „Das ist eine Sensation. Das Timing hätte so kurz vor der Eröffnung der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ gar nicht perfekter sein können“, schwärmt Bernd Fuhrman, der erste Vorsitzende des Wisent- Vereins. Denn am Sonntag kurz nach 13:30 Uhr hat Wisent-Kuh Gutelaune bei strahlendem Sonnenschein ihr zweites Kälbchen zur Welt gebracht. Das männliche Kalb soll auf den Namen Quattro hören.

Die Nachricht vom neuen Kälbchen verbreitete sich am Sonntagnachmittag in Bad Berleburg wie ein Lauffeuer. So brachen die Mitarbeiter des Wisent-Vereins, die beim Hoffest in Wingeshausen mit einem Stand vertreten waren, spontan in Jubel aus, als die Information dort eintraf. Nach Queen, Quelle und Quandor ist der Junge von Wisent-Dame Gutelaune und Bulle Horno das vierte in Wittgenstein geborene und lebende Kälbchen – daher der Name Quattro (der Vierte). Für Horno ist es die erste Vaterschaft, für Gutelaune das zweite Kalb. Während Quelle und Quattro zur Herde in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ gehören, die am Donnerstag, 20 September 2012, erstmals für die Besucher öffnet, sind Queen und Quandor im Wisent-Wald zuhause. Sie gehören zur Auswilderungsherde, die im Winter ihre Freiheit erhalten und dann in einem rund 4.300 Hektar großen Wald leben soll.

Bernd Fuhrmann und die zwei weiteren Vorstände des Wisent-Träger-Vereins, Paul Breuer und Johannes Röhl, sowie Wisent-Ranger Jochen Born waren am Sonntag zufällig Zeugen des Wisent-Neuankömmlings: genau neuen Monate und neun Tage nachdem Gutelaune ihr erstes Kalb Quelle geboren hatte. Denn die Wisent-Vereinsvorstände waren gerade mit einer Delegation der Südwestfalenagentur unter Leitung von dessen Geschäftsführer Dirk Glaser in der „Wildnis“ zu einer Vorbesichtigung.

Gutelaunes Erstgeborene, Quelle, musste im Dezember vergangenen Jahres bei Eis und Schnee aus der Wisent-Gruppe herausgenommen werden. Denn Gutelaune konnte keine Milch geben. Quelle wurde dann von Wisent-Ranger Jochen Born und dessen Familie rund ein halbes Jahr lang von Hand mit der Flasche aufgezogen, ehe das Jungtier vor wenigen Wochen zur Familienzusammenführung in die „Wildnis“ zurückkehren konnte. Ob Gutelaune wieder keine Milch geben kann und auch Quattro zur Handaufzucht die „Wisent-Wildnis“ vorübergehend verlassen muss, entscheide sich in den nächsten Tagen, teilt Bernd Fuhrmann mit.

Sensation in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ Spontaner Jubel beim Wisent-Team als die Nachricht der erneuten „Vaterschaft“ eintraf.

Das vierte Kälbchen „Quattro“ ein springlebendiger Bulle erblickte heute nachmittag gegen 13:30 das Licht der Wisent-Wildnis.

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