"Aloryon": Erstes Projekt von Jungfilmer vorgestellt

Aloryon

Der Waldläufer „Aloryon“ (links:  Massimo Müller) und Tim Lehmann (als Zauberer Havgan) in dem Film „Aloryon“. Foto: Filmstill aus Aloryon.

(wS/rile) Wilnsdorf – Schon als Junge hatte er diesen Traum. Früh entwickelte Marcel Barion eine besondere Vorliebe für das Filmen. In einigen seiner Schulkameraden auf dem Wilnsdorfer Gymnasium fand der Jungfilmer Gleichgesinnte. Ein gemeinsames Projekt sollte es werden, das hatten sie in der Schule schon beschlossen. Fast allesamt „Herr der Ringe“-Fans stand es fest: Es sollte ein Fantasy-Film werden. Nach dem Abitur machten die einstigen Klassenkameraden mit anderen Freunden, die sich ebenfalls für ein solches Projekt begeisterten, Nägel mit Köpfen.

 Gerüst war bei manchen schon im Kopf

Es gab junge Kreative, alle um die 20 Jahre alt, die nicht nur einen „Hang zum Schreiben“, sondern auch das Talent und die Liebe für die Schauspielerei mitbrachten. Schnell war klar, das Ziel war ein abendfüllender Spielfilm. Bis eine Story gefunden war, dauerte es eine ganze Weile. Das Gerüst war bei manchen schon im Kopf, jetzt musste sie nur noch geschrieben werden.

2004 kamen die ersten Ideen für den Film. Ein Titel war schnell gefunden: „Aloryon“ sollte er heißen. Gemeinsam mit seinen Hauptdarstellern Massimo Müller (Waldläufer Aloryon), Tobias Pinner (Schurke Chimaron) und Tim Lehmann (Zauberer Havgan) arbeitete Barion die Geschichte aus, anschließend schrieb er das Drehbuch. Parallel dazu wurden die Kostüme genäht, Requisiten zusammengetragen und Drehorte für die Fantasy-Story gesucht – alles in der Freizeit, die Studium und Zivildienst noch zuließen. Auch hierbei erfüllten viele Schauspieler, unter anderem Lisa Weisgerber (Fee Fanya), Daniel Schäfer (Bauke Skuld) und Torben Föllmer (Faun Gwyddno), Doppelfunktionen vor und hinter der Kamera.

 Klassische Heldengeschichte von Gut und Böse

Eine klassische Heldengeschichte und der Gegensatz von Gut und Böse sollten den Inhalt bestimmen, wie es in ordentlichen Fantasy-Geschichten eben der Fall ist. Für Marcel Barion eine filmische Herausforderung, so, wie er es sich gewünscht hatte. Mit zwei handelsüblichen Consumer Kameras filmte er die Szenen mit den Darstellern an ausgewählten Orten, hauptsächlich in der Waldwelt des Siegerlandes und des Westerwaldes. Die erste Klappe fiel im Mai 2005, Drehschluss war im Sommer 2006 – insgesamt 34 Drehtage, bei denen die Crew nicht nur viel Spaß sondern auch viele kreative Ideen hatten. Die Post Production mit Bildbearbeitung, überraschend professionellen und gelungenen Special Effects, Nach-Synchronisation, Vertonung und Musikproduktion war für Marcel Barion rund acht Jahre lang ein Steckenpferd.

Ergebnis der Gemeinschaftsarbeit in „Kurbelkiste“ vorgestellt 

CrewAloryon

Die Crew um Jungfilmer Marcel Barion (im weißen Hemd vorne rechts) war jetzt bei der Vorführung des „Erstprojektes“ „Aloryon“ fast komplett in der „Kurbelkiste“ dabei. Foto: Christian Jung.

Das Ergebnis der Gemeinschaftsarbeit wurde jetzt bei einer Einführungsmatinee in der gut besuchten Kurbelkiste vorgestellt. Die erste Auflage der DVD des 90-minütigen Films ist bereits ausverkauft. Wer „Aloryon“ dennoch sehen möchte, kann sich über Facebook (www.facebook.com/pages/Aloryon/134645893280106) auf eine Bestellliste eintragen lassen, bei genügend Interessierten ist eine zweite Auflage geplant. Den Trailer und weitere Informationen gibt es unter www.aloryon.de.

 Und schon ist das nächste „Barion-Werk“ in Arbeit

Und kaum ist dieses Projekt abgeschlossen, arbeitet Marcel Barion schon wieder am nächsten Film. Fans dürfen gespannt sein auf „Das letzte Land“. Das Science-Fiction-Kammerspiel wird ab August in Feudingen gedreht. Zur Finanzierung des professionell angegangenen Low-Budget-Films startete das Filmteam einen Crowdfunding-Aufruf über Startnetxt (www.startnext.de/dasletzteland). Das knapp kalkulierte Ziel von 8500 Euro wurde bereits erreicht. Dennoch kann man das ambitionierte Projekt, für das zwei ausgebildete Schauspieler vor der Kamera stehen werden, noch bis zum 13. April finanziell unterstützen. Einen ersten, vielversprechenden Teaser-Trailer finden Filmfans auf der offiziellen Seite zum Film: www.dasletzteland.de.

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