Exkursion führte nach "Neu-Mexico"

Imposante Einblicke in Bergbaugeschichte

(wS/bu) Burbach. Auch wenn es Petrus mit dem Wetter nicht so gut meinte waren jetzt 15 Teilnehmer gemeinsam mit Heimatforscher Gerhard Gläser im Buchhellertal unterwegs, um sich dort auf die Spuren des Bergbaus zu begeben.

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15 Teilnehmer begaben sich jetzt auf eine Entdeckungsreise durch „Neu-Mexico“. (Foto: Gemeinde Burbach)

Auf der Exkursion, die teilweise auf der Rothaarsteig-Spur „Trödelsteinpfad“ verlief, erläuterte der 2. Vorsitzende des Wahlbacher Heimatvereins die historischen Begebenheiten rund um die Grube Peterszeche, mit deren Schließung die Ära des Bergbaus im Buchhellertal zu Ende ging. Bereits im Mittelalter begann die Zeit des Bergbaus und der Eisenverarbeitung: Schlackenhalden, Pingen, mittlerweile verfallene Stollen und andere Relikte zeugen eindrucksvoll von der jahrhundertealten Geschichte im Tal der Buchheller zwischen Lippe und Wahlbach. Mit interessanten Erläuterungen und Anekdoten informierte Gerhard Gläser die Exkursionsteilnehmer über die harte und anstrengende Arbeit der Bergleute. Auch das Geheimnis wurde gelüftet, warum eines der Grubenfelder „Neu-Mexico“ genannt wird. Siegerländer Bergleute, die zeitweise auf dem südamerikanischen Kontinent tätig waren, haben nach ihrer Rückkehr in die Heimat hier gearbeitet. Neben die vielen Informationen kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Zum Abschluss hatten die Backesfrauen des Heimatvereins Wahlbach einen Imbiss für die Teilnehmer vorbereitet.

Die Exkursion war eine Veranstaltung auf der „Eisenstraße Südwestfalen“, die die Gemeinde Burbach als Partner unterstützt.

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