Internationale Woche gegen den Rassismus

„ARIER“ –Film und Diskussion mit der Filmemacherin Mo Asumang am 20. März im Lÿz

(wS/siwi) Siegen – „ARIER“ – das ist der Titel einer Dokumentation von Mo Asumang, in dem die Filmmacherin internationale Rassisten und den KuKlux Klan trifft.

Die afrodeutsche Filmemacherin Mo Asumang kommt im Rahmen der „Internationalen Woche gegen Rassismus“ mit ihrem Film „DIE ARIER“ nach Siegen. (Foto: Veranstalter)

Die afrodeutsche Filmemacherin Mo Asumang kommt im Rahmen der „Internationalen Woche gegen Rassismus“ mit ihrem Film „DIE ARIER“ nach Siegen. (Foto: Veranstalter)

Als Moderatorin von „Liebe Sünde“ wurde Mo Asumang1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV Moderatorin. Seitdem arbeitet sie als Moderatorin, Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin und Dozentin. In den letzten Jahren verbrachte sie einen Großteil ihrer Zeit damit, sich dem Thema Rassismus und Integration zu widmen. Auslöser dafür war eine Morddrohung der Neo-Naziband White AryanRebels, die in einem Lied sangen „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“.

Im Rahmen der „Internationalen Woche gegen Rassismus“ wird ihr neuster Film „ARIER“ am 20. März ab 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr) in der Aula des Kulturhauses Lÿz, St-Johann-Str. 18, in Siegen gezeigt. Die Filmemacherin wird anwesend sein und für einen Diskussion mit den Besuchern zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist frei. Am Vormittag des gleichen Tages ist Mo Asumang mit ihrem Film bereits im Gymnasium auf der Morgenröthe in Eiserfeld zu Gast.

Beide Veranstaltungen hat die „Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung“ in Kooperation mit dem „Kommunalen Integrationszentrum Kreis-Siegen-Wittgenstein“ organisiert.

Mit dem Film „ARIER“ betritt Mo Asumang Neuland. Noch nie hat sich jemand filmisch konkret an dieses Thema heran gewagt. Und das obwohl unter der vermeintlichen Marke „Arier“ in Deutschland gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Geschlechtsorientierung gehetzt und gemordet wurde und wird. Auf einer persönlichen Reise versucht Mo Asumang herauszufinden, was hinter der Idee vom „Herrenmenschen“ steckt. Sie begibt sich zu Pseudo-Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem KuKlux Klan. Der Dokumentarfilm „Die ARIER“ ist eine „Tour de force“ in die Abgründe des Rassismus.

Mo Asumangs erster Dokumentarfilm „Roots Germania“ wurde 2008 für den Adolf Grimme Preis nominiert. Er ist eine filmische Spurensuche nach der Identität der Filmemacherin als schwarze Deutsche.

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