(wS/red/ots) Wenden 19.01.2026 | Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (18.01.2026) auf der L512 im Bereich Wenden-Löffelberg. Ein 42-jähriger Autofahrer wurde schwer verletzt, nachdem er versucht hatte, sich einer Polizeikontrolle durch Flucht zu entziehen.
Flucht mit hoher Geschwindigkeit
Gegen 04:50 Uhr fiel der Pkw einer Polizeistreife auf. Noch bevor die Beamten die beabsichtigte Kontrolle durchführen konnten, beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Freudenberg.
Die Beamten stellten kurz darauf fest, dass der Wagen in einer langen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Bäume geprallt war. Das Auto blieb schwer deformiert auf der rechten Fahrzeugseite liegen.

Komplizierte Rettungsaktion
Um 04:49 Uhr wurden die Einheiten Hünsborn, Gerlingen und Wenden sowie der Rettungsdienst des Kreises Olpe alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte befand sich der schwerverletzte, aber ansprechbare Fahrer noch in dem völlig beschädigten Wrack.
Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug zunächst gegen Wegrollen und Umkippen ab. In enger Abstimmung mit dem Notarzt erfolgte eine sogenannte „schnelle, zeitorientierte Rettung“. Um Zugang zum Patienten zu erhalten, mussten die Einsatzkräfte Teile des Fahrzeugdaches entfernen.
Spezialisten aus Dortmund im Einsatz
Nach der technischen Befreiung wurde der 42-Jährige medizinisch erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Siegen transportiert. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Wenden war mit sechs Fahrzeugen und rund 30 Kräften vor Ort.
Aufgrund der Schwere des Unfalls und der Hintergründe wurde ein spezielles Unfallaufnahmeteam aus Dortmund hinzugezogen. Die L512 blieb im Bereich Löffelberg für die Dauer der Unfallaufnahme und der Ermittlungen zur Unfallursache mehrere Stunden voll gesperrt.




Fotos: (ots) Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Wenden
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