(wS/gm) Kreuztal 20.04.2026 | Eröffnung der neuen Lehrwerkstatt bei GEORG: „Bei der Ausbildung den richtigen Schritt voraus“
Es tut sich etwas Neues bei GEORG in Kreuztal: Der Umbau des GEORGlernwerks, der betriebsinternen Lehrwerkstatt, ist abgeschlossen. Das Besondere: Die feierliche Eröffnung wurde von den Auszubildenden selbst organisiert. Mit großer Offenheit führten sie die zahlreichen Gäste durch den neu geschaffenen Ausbildungsbereich, der um viele neue technologische und didaktische Möglichkeiten erweitert wurde. Für den Umbau und die Erweiterung des Lernwerks waren bauliche Anpassungen notwendig, darunter Durchbrüche und Veränderungen der Grundrisse. Es bietet jetzt eine noch modernere, digitalere Lern- und Arbeitsumgebung, in der die Auszubildenden praxisnah Kompetenzen in Bereichen wie Industrie 4.0, Digitalisierung und Teamarbeit entwickeln. Und das ist wichtig, denn der Erfolg von GEORG auf dem Weltmarkt basiert auf dem hohen Automatisierungsgrad seiner Maschinen. Hier ist man führend. Hightech ist aber nicht nur eine Frage für Programmierer und Entwickler, sondern auch für die Mitarbeitenden in der Mechanik – denn hier ist maximale Präzision gefragt. Die Lernwerkstatt bietet dafür nun beste Rahmenbedingungen. Innovative Technologien wie AR-Assistenzsysteme, Schulungsroboter, CAD/CAM-Anwendungen sowie additive Fertigung kommen zum Einsatz, um Theorie und Praxis eng miteinander zu verzahnen.

Mehr als nur ein Ausbildungsort
Das GEORGlernwerk ist dabei mehr als nur ein Ausbildungsort: Es ist ein Raum, in dem neue Technologien, digitale Werkzeuge und moderne Arbeitsmethoden erprobt und weiterentwickelt werden. Das geschieht nicht nur zwischen Ausbildern und Auszubildenden, sondern es werden immer wieder Austausch- und Lernformate geschaffen, in denen Kollegen aus der Innovationsabteilung und den produktiven Bereichen eng mit den Nachwuchskräften zusammenarbeiten „Es ist ein zentraler Bestandteil unserer Ausbildung. Das GEORG Lernwerk verbindet bewährte Ausbildungsinhalte mit neuen Technologien, digitalen Lernformaten und modernisierten Schulungsräumen. So entsteht eine Lernumgebung, die Raum für Teamarbeit, Austausch und konzentriertes Lernen bietet – und gleichzeitig ein klares Verständnis für Qualität, Sorgfalt und Leistungsbewusstsein vermittelt. Wir wollen in der Ausbildung am Puls der Zeit sein – und im besten Fall sogar einen Schritt voraus“, betont Philipp Becher, Ausbilder für die gewerblichen Berufe bei GEORG. Er verantwortet den Bereich gemeinsam mit Christian Klappert. Dieser wechselte nur wenige Jahre nach seiner eigenen Ausbildung aus der Montage in die Ausbildungswerkstatt und ist somit nur wenig älter als die Auszubildenden. Sie haben also einen Ansprechpartner auf Augenhöhe, der ihre Lebenssituation gut einschätzen kann. Er erklärt: „Die Auszubildenden arbeiten an realen Aufgaben und Projekten, deren Ergebnisse im Unternehmen eingesetzt werden.“ Ausgebildet werden vor allem Zerspanungsmechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Industriemechaniker.
Ergänzende Bildungsangebote für die derzeit 49 Auszubildenden und dual Studierenden der Fachrichtungen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik und Elektrotechnik bietet die GEORG Akademie. Hier werden neben Englischsprachkursen auch Soft Skills vermittelt. Im vergangenen August starteten 18 neue Nachwuchskräfte – so viele wie noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte.
Ausbildung als gemeinsamer Weg
GEORG investiert kontinuierlich in seine Mitarbeitenden und in moderne Ausbildungsbedingungen. Ziel ist es, technisch überlegene Produkte zu entwickeln.
„Neben fachlichem Können geht es uns aber auch darum, junge Menschen für GEORG zu begeistern, sie auch nach der Ausbildung zu halten und gemeinsam unseren Weg vom reinen Maschinenbauer hin zum intelligenten Prozessoptimierer zu gehen“, sagt Franzisca Hänel, Leiterin Personal & Unternehmenskultur. Das Ausbildungskonzept von GEORG zielt darauf ab, engagierte und eigenverantwortliche Fachkräfte so zu entwickeln, dass sie fachlich wie persönlich im Unternehmen wachsen können. Eine intensive Betreuung ist dabei das Erfolgsrezept – oder wie Franzisca Hänel es formuliert: „Wir begleiten junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf und hin zu gut ausgebildeten Fachkräften. Und genau das sichert natürlich auch langfristig unsere eigene Zukunft. Denn die können wir nur gemeinsam erreichen.“
Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, kann das am 23. April 2026 machen.
Denn GEORG lädt Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Auch diesen Tag organisieren die Auszubildenden übrigens in Eigenverantwortung.




Fotos: SIEGBERG Kommunikation
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