Garten-AG der Grundschule Holzhausen erhält RWE-Klimaschutzpreis

Klimaforum Burbach stieß auf große Resonanz

(wS/bu) Burbach – Groß war die Freude bei den Kindern der Garten-AG der Grundschule Holzhausen. Sie hatten einen Naturerfahrungsgarten angelegt und erhielten dafür gestern den RWE-Klimaschutzpreis 2014. An zwei Hochbeeten, die mithilfe des Hausmeisters gebaut wurden, kann nun selbst gepflanztes Gemüse wie Bohnen geerntet werden. Im kleinen Garten werden außerdem Kohlrabi und Kartoffeln gezogen. Leiterin Ute Kring-Frey freute sich über den mit 1.000 € dotierten Preis und hatte auch schon eine sinnvolle Verwendung für das Geld: „Wir brauchen noch Harken, Schaufeln und andere kleine Gartenutensilien und natürlich noch Samentütchen, damit der Garten zu jeder Jahreszeit etwas hergibt. Dafür können wir das Geld gut verwenden.“ RWE-Kommunalbetreuer Peter Imhäuser überreichte den Preis zusammen mit Bürgermeister Christoph Ewers, die beide das Engagement der Kinder und deren Betreuerin lobten. „Das ist ein tolle Sache mit dem Garten“, so Christoph Ewers.

Die Garten-AG der Grundschule Holzhausen wurde mit dem RWE-Klimaschutzpreis ausgezeichnet: Bürgermeister Christoph Ewers (r.) und RWE-Vertreter Peter Imhäuser (2.v.r.) überreichten die Urkunde an Tatjana Schuh, Ute Kring-Fey, Luise Schuh und Linn Froboese (v.l.)

Die Garten-AG der Grundschule Holzhausen wurde mit dem RWE-Klimaschutzpreis ausgezeichnet: Bürgermeister Christoph Ewers (r.) und RWE-Vertreter Peter Imhäuser (2.v.r.) überreichten die Urkunde an Tatjana Schuh, Ute Kring-Fey, Luise Schuh und Linn Froboese (v.l.)

Die Verleihung des RWE-Klimaschutzpreises war jedoch nur ein Programmpunkt des Burbacher Klimaforums. Im Burbacher Bürgerhaus wurde auch der Startschuss gegeben für eine neue Kampagne. „Meine Heizung spart“ heißt der Titel des Beratungsangebotes, das Burbachs Klimamanagerin Carolin Vomhof vorstellte. Mit im Boot sind örtliche Heizungsbauer, die zum Energieberater zertifiziert sind und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Es gibt viele Gründe, sich intensiv mit den Möglichkeiten moderner Heizungstechnik auseinanderzusetzen: Sanierungsbedarf der alten Anlage, geplanter Neubau oder der Ankauf einer Immobilie sind sicherlich solche Anlässe“, so Carolin Vomhof. „Hier möchte die Gemeinde unterstützen“, skizziert Christoph Ewers. „Zum einen bieten wir eine Checkliste an, die schon einige wichtige Tipps und Hinweise gibt, die beachtet werden sollten, zum anderen führen zertifizierte Energieberater, entweder ausgebildete Handwerker oder die Verbraucherzentrale, Beratungen durch, die Immobilienbesitzer oder die, die es werden wollen, in Anspruch nehmen können.“

Neben verschiedenen anderen Einrichtungen und Institutionen fördert auch die Gemeinde Burbach finanziell die Modernisierung der Heizungsanlage mit ihrem Förderprogramm zur Stärkung der Ortskerne. „Wenn alle Fördervoraussetzungen vorliegen stellen wir einen Betrag von bis zu 1.500 € zur Verfügung“, so Christoph Ewers. „Damit werden beispielsweise private Investitionen für eine Wärmepumpe zur Geothermienutzung oder die Nachrüstung eines Kachelofens für Warmwasserbereitung unterstützt.“ Die ganzen Möglichkeiten des Förderprogramms beschrieb Umweltbeauftragte Elisabeth Fley, die auf die erstellte Broschüre hinwies, die kostenlos im Rathaus erhältlich ist oder von der Homepage der Gemeinde Burbach heruntergeladen werden kann.

Den Abschluss im Programm machte Ludwig Sahm, der Vorsitzende des im Januar gegründeten „Vereins zur Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen“. Er informierte über die Ziele und Initiativen des Vereins: „Drei Projektgruppen haben sich gegründet, die sich mit den Themen Gewässer, Energieeffizienz in Gebäuden und Abfallvermeidung und Recycling beschäftigen und zusammen mit hauptamtlichen Akteuren und freiwilligen Unterstützern die Dinge vorantreiben wollen.“ Sahm lud alle Besucher ein, sich dem Verein und den Arbeitsgruppen anzuschließen. „Es geht um unsere Gemeinde!“

Foto: Gemeinde Burbach

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