Geschäftsbericht 2014 vorgestellt: „Siegerlandhalle bleibt weiter auf der Erfolgsspur“

(wS/si) Siegen – „Die Siegerlandhalle bleibt weiter auf der Erfolgsspur“: Dieses positive Fazit zog Bürgermeister Steffen Mues heute (Montag, 23. März 2015) im Rückblick auf das Geschäftsjahr 2014 der Siegerlandhalle. In Teilen übertrifft das vergangene Veranstaltungsjahr – mit Großereignissen vom Deutschen Rock & Pop-Preis über die Tanz-WM der Professionals bis zur Pfingstjugendkonferenz – sogar das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr 2013 in der mehr 50-jährigen Geschichte der Siegerlandhalle.

Gesamterträge in 2014 auf mehr als 1,5 Mio. Euro gesteigert

Durch die höhere Zahl an größeren Events konnten die Gesamterträge von rund 1,3 Mio. Euro in 2013 auf mehr als 1,5 Mio. Euro im vergangenen Jahr gesteigert werden, erläuterte Bürgermeister Steffen Mues. Die gesamten Umsätze aller Stadthallen inklusive Gastronomie und Ticktverkauf lagen im vergangenen Jahr bei rund 3 Mio. Euro. Seit der Modernisierung habe die Siegerlandhalle „extrem an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen“.

Durchgehend sehr gut belegt war der Große Saal der Siegerlandhalle im vergangenen Jahr - die Verantwortlichen hinter den Kulissen zogen heute positive Bilanz: (v.l.) Veranstaltungsleiter Arndt Krause, Bürgermeister Steffen Mues, Hallendirektor Friedrich Schmidt, stellv. Technischer Leiter Marco Münker sowie vorne v.l Projektleiterin Heike Achenbach-Prinz und die Technische Leiterin Alexandra Ulbricht. (Foto: Stadt Siegen)

Durchgehend sehr gut belegt war der Große Saal der Siegerlandhalle im vergangenen Jahr – die Verantwortlichen hinter den Kulissen zogen heute positive Bilanz: (v.l.) Veranstaltungsleiter Arndt Krause, Bürgermeister Steffen Mues, Hallendirektor Friedrich Schmidt, stellv. Technischer Leiter Marco Münker sowie vorne v.l Projektleiterin Heike Achenbach-Prinz und die Technische Leiterin Alexandra Ulbricht. (Foto: Stadt Siegen)

Insgesamt verzeichnete die Siegerlandhalle im vergangenen Jahr 1520 Raumbelegungen, zwar 50 weniger als in 2013, aber dafür mit mehr Veranstaltungen in den großen Sälen. So war der Große Saal der Siegerlandhalle 181 Mal belegt, mit großen Konzerten und Aufführungen wie denen von Grease, den Beatsteaks, Howard Carpendale oder Santiano.

Aus technischer Sicht wird die Siegerlandhalle weiter optimiert: So soll die Deckentechnik im Gläsersaal ausgebaut werden, der Haupteinang A erhält ein Vordach, das angepasst an die Gesamtfassade sein soll, sagteHallendirektor Friedrich Schmidt: „So können wir den Besuchern einen besseren Service während der Wartezeiten bieten.“

Rock & Pop-Preis auch 2016 und 2017 in Siegen geplant

Dass sich die Besucherinnern und Besucher in Siegen wohl fühlen, belegen die Buchungszahlen: Die Pfingstjugendkonferenz beispielsweise mit rund 2.500 jungen Teilnehmern aus ganz Deutschland ist bis 2016 in der Siegerlandhalle gebucht, der bundesweit renommierte Rock & Pop-Preis wird nicht nur in diesem Jahr, sondern voraussichtlich auch 2016 und 2017 in Siegen stattfinden. „Ein größeres Kompliment für Siegen und die Siegerlandhalle kann es nicht geben. Das ist Werbung pur für unsere Stadt“, sagte Steffen Mues angesichts der positiven Imagewirkung. Das nächste Großereignis ist das 3. NRW-Landesturnfest vom 3. bis 6. Juni.

Rund 308.000 Menschen haben die Siegerlandhalle in 2014 besucht – etwa so viel wie im Jahr davor. Sie sind ein wichtiger Grund, warum die Siegerlandhalle inzwischen auch als Wirtschaftsfaktor eine bedeutende Rolle einnimmt: Zusätzliche Kaufkraft fließt in die Stadt, beispielweise von auswärtigen Besuchern, die „vor oder nach einem Konzert oder einem AuftrittRestaurants besuchen oder die Stadt erkunden“, erläutete Friedrich Schmidt.

Fast immer ausverkauft sind Auftritte von TV-bekannten Comedians bzw. Kabarettisten wie Atze Schröder, Bülent Ceylan oder Dieter Nuhr. Wichtige Ereignisse im gesellschaftlichen Bereich waren zum Beispiel der IHK-Jahresempfang oder der Bundeswettbewerb für Auswahlorchester, im Messebereich die Messe Bauen +Wohnen und die Hochzeits- und Festmesse. Neben dem Unterhaltungs- und Tagungsbereich haben „gerade die Fachmessen enorm an Bedeutung gewonnen“, bilanzierte Hallendirektor Friedrich Schmidt.

Steffen Mues betonte, dass die Siegerlandhalle, die Bismarckhalle und die Bürgerhäuser wichtiger Bestandteil der „Daseinsvorsorge“ für die örtlichen Vereine seien, etwa für Jahreshauptversammlungen, Sitzungen von Selbsthilfegruppen oder Vereinsjubiläen: „Bürgerinnen und Bürger sowie örtliche Vereine haben die Möglichkeit, Räume und Dienstleistungen kostenfrei beziehungsweise ermäßigt zu nutzen. Das wird durchaus in Anspruch genommen. Dadurch verzichtet die Stadt jährlich immerhin auf eine mittlere fünfstellige Mieteinnahme“, so Steffen Mues.

Er dankte auch den 21 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den rund 30 Aushilfskräften, die „immer dann arbeiten, wenn andere Freizeit haben“.

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