Nach Obduktion steht fest: Kind starb an Folgen von Gewalteinwirkung – Haftbefehl gegen Vater verhängt

(wS/ots) Grevenbrück | Am Sonntag (03.05.2020) kam es in Grevenbrück zu einem Brand in einem Wohnhaus. Dabei war bei der Brandbekämpfung in der Wohnung ein Kind tot aufgefunden worden. Vor dem Haus fanden Feuerwehrkräfte einen schwerverletzten Mann, der offensichtlich aus einem Fenster im Obergeschoss gesprungen war.

Die am 04.05.2020 durchgeführte Obduktion des 3 ½ – jährigen Kindes ergab, dass es an den Folgen von Gewalteinwirkung starb. Bei dem verletzten 33-jährigen Mann, der nach wie vor im Koma liegt, handelt es sich um den Vater, bei dem sich das Kind für einen kürzeren Besuch aufhielt.

Die bisherigen umfangreichen Ermittlungen ergaben einen konkreten Verdacht gegen den 33-Jährigen. Er soll seinen Sohn getötet und in seiner Wohnung ein Feuer gelegt haben. Anschließend sprang er -mutmaßlich in suizidaler Absicht – aus dem Fenster.

Konkrete Erkenntnisse zum Tatmotiv liegen derzeit noch nicht vor. Die Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl gegen Beschuldigten. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: Lars Schneider / wirSiegen.de – siehe vorherige wirSiegen-Meldung