Diakonie Klinikum Jung-Stilling Siegen: Sektion für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie gegründet

(wS/red) Siegen 12.03.2021 | Im Einsatz in Sachen Schönheit

Zuwachs für die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen: In der Abteilung wurde die Sektion für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie gegründet. Die Leitung übernimmt Privatdozent Dr. Thomas C. Pech. Sein medizinisches Spektrum umfasst neben der gesamten Rekonstruktiven Chirurgie mit allen Varianten der Lappenplastiken (Haut- und Gewebetransplantationen) auch die Therapie von Patienten mit Wundheilungsstörungen im Brustbeinbereich nach herzchirurgischen Eingriffen. Ziel des 45-Jährigen ist es, dies zeitnah als Schwerpunktklinik für betroffene Patienten in der Region Siegen zu etablieren.

Als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Facharzt für Chirurgie sammelte Dr. Pech auch bei der Wiederherstellung der Körperkontur nach starker Gewichtsabnahme umfangreiche Kenntnisse, unter anderem an seiner letzten Arbeitsstätte, dem Universitätsklinikum Bonn. Gleiches gilt für die operative Therapie des Lipödems, einer krankhaften und schmerzhaften Fettverteilungsstörung, von der weltweit etwa jede zehnte Frau betroffen ist. Besonders große Erfahrung liegt auch in Operationen der weiblichen und männlichen Brust aus ästhetischen und medizinischen Indikationen sowie der Brustrekonstruktion nach Krebserkrankungen.

Foto: Privatdozent Dr. Thomas C. Pech ist Sektionsleiter für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling Siegen.

Eine gute, interne Zusammenarbeit ist dabei gefragt. Im ästhetischen Sektor kooperiert Dr. Pech eng mit dem Brustzentrum der Abteilung für Gynäkologie (Chefarzt Dr. Volker Müller) sowie mit dem Zentrum für plastisch-rekonstruktive und -ästhetische Gesichtschirurgie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Chefarzt Privatdozent Dr. Dr. Jan-Falco Wilbrand). „Ich bin gespannt auf die neuen Aufgaben in einem Haus, das hervorragende technische Voraussetzungen für die Versorgung der Patienten bietet. Der Aufbau der neuen Sektion erweitert das Spektrum im Bereich der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im überregionalen Traumazentrum“, sagt Dr. Pech.

Willkommen geheißen wurde der Mediziner schon vom Kollegium sowie dem Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, Dr. Josef Rosenbauer: „Mit Privatdozent Dr. Pech erweitern wir die Leitungsebene. Der neuen Sektion in der Unfallchirurgischen Klinik steht er als Experte vor. Insbesondere freue ich mich auf die wichtige, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen anderen Fachrichtungen.“ Dem schließt sich der Chefarzt der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Prof. Dr. Steffen Schröter, an: „Die Fachkompetenz, die uns nun unterstützt, ist ein weiterer entscheidender Schritt, um die Unfallchirurgie in voller Breite aufzustellen und jegliche Verletzungsschwere auf höchstem Niveau unter Einbindung der Spezialexpertisen zu realisieren.“

Die medizinische Laufbahn von Dr. Pech startete nach dem Studium, das er in Jena abschloss, im Jahr 2003 am Universitätsklinikum Bonn. Dort war er in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thorax- und Gefäßchirurgie tätig. 2004 promovierte er. Nach der Facharztausbildung für Chirurgie mit Abschluss im Jahr 2009 konzentrierte sich Pech ab 2012 voll auf die Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Ein Jahr später wechselte er im Rahmen der Weiterbildung ans Malteser-Krankenhaus Bonn, um 2015 zurück am Universitätsklinikum den weiteren Ausbau der Plastischen Chirurgie mit zu gestalten. 2018 wurde er zum Oberarzt und Schwerpunktleiter für Rekonstruktive Plastische Chirurgie in der Sektion für Plastische Chirurgie ernannt. 2019 folgte die Habilitation.

An seinem neuen Arbeitsplatz hat sich der künftige Sektionsleiter schon umgesehen und die Kollegen kennengelernt: „In Siegen erwartet mich ein hoch motiviertes und kompetentes Team auf allen Ebenen. Es freut mich, den Bereich der Wiederherstellung in der Patientenversorgung als auch in der Aus- und Weiterbildung der Kollegen einbringen zu können und das gesamte Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie im Verbund und in der Region Siegen anbieten zu können.“ Und auch das medizinische Umfeld überzeugt den Familienvater: „Am Diakonie Klinikum bestehen optimale Bedingungen mit maximaler Sicherheit für die Patienten, so dass neben plastischen Eingriffen im Gesicht durch die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen – wie etwa Faltentherapie und Lidstraffungen – oder Brustvergrößerungen sowie -verkleinerungen im Brustzentrum nun auch Fettabsaugungen, Körperstraffungen jeglicher Region, die Eigenfetttransplantation und weitere körperformende Eingriffe auf höchstem Niveau im ,Stilling` durchgeführt werden können.“

Erreichbar ist die Sektion um Privatdozent Dr. Thomas Pech am Diakonie Klinikum Jung-Stilling Siegen unter Telefon 0271/333 40 029, 02741/333 4505, per Fax unter 0271/333 4438 oder per Email an plastische@diakonie-sw.de. Weitere Infos gibt es auch unter www.jung-stilling.de (Bereich Unfall- und Wiederherstellungschirurgie) im Internet.

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