(wS/ots) Siegen 25.02.2026 | Handy am Steuer – aus diesem Grund haben am gestrigen Dienstag (24. Februar) Polizeibeamte einen Pkw auf der Leimbachstraße angehalten. Im Auto saß eine 21-jährige Fahrerin, die ihr Handy während der Fahrt benutzte.
Die Ordnungshüter erläuterten ihr, dass dies ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie einen Punkt nach sich zieht. Sie wiesen aber auch noch einmal auf die Gefahren der Handybenutzung im Straßenverkehr hin.
„Handys am Steuer kosten Menschenleben und zerstören Existenzen“.
„Kein Anruf, keine Nachricht ist so wichtig, dass man dafür ein Menschenleben gefährden muss.“
Diese Aussagen kommen nicht von ungefähr.
Es käme ja auch keiner auf die Idee, als Fahrzeugführer während der Fahrt für mehrere Sekunden die Augen zu verschließen.
Genau das ist aber der Fall, wenn man sich während der Fahrt aufs Handy konzentriert.
Im besten Fall entsteht eine „partielle Blindheit“, das heißt das Sichtfeld verengt sich und man bekommt nicht mehr mit, was neben der Straße los ist. Das kann aber in bestimmten Situationen entscheidend sein.“
Bei Tempo 50 fährt man zum Beispiel in einer Sekunde 14 Meter. Eine mehrere Sekunden andauernde Unaufmerksamkeit und schnell sind 45 – 60 Meter im Blindflug zurückgelegt.
In diesem Sinne appellierten die Beamten auch an die junge Dame.
Allerdings war dieser Appell offenbar schnell verpufft, denn nur wenige hundert Meter später, der Streifenwagen war noch hinter dem Fahrzeug der 21-Jährigen, griff sie während der Fahrt erneut zum Handy. Die Folge: Ein weiteres Gespräch mit der Polizei und ein doppeltes Bußgeld.

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