Reschke und Achinger: SPD schickt zwei Kämpfer ins Rennen um den Landtag

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(wS/red) Siegen 29.04.2026 | Die SPD Siegen-Wittgenstein hat ihre Kandidaten für die Landtagswahl am 25. April 2027 bestimmt. Bürgermeisterin Nicole Reschke und Unternehmer Konstantin Achinger wollen die Region nach Düsseldorf tragen – mit Bildung, Wirtschaft und dem Anspruch auf Direktmandate.

Für den Wahlkreis 126 (Siegen-Wittgenstein I), der die Kommunen Siegen, Freudenberg, Burbach und Neunkirchen umfasst, setzt die SPD auf eine erfahrene Verwaltungschefin: Nicole Reschke, Bürgermeisterin von Freudenberg, wurde als Kandidatin aufgestellt.

Im Wahlkreis 127 (Siegen-Wittgenstein II), der von Kreuztal und Hilchenbach bis in das Wittgensteiner Land reicht, fiel die Entscheidung in einer Kampfkandidatur. Hier setzte sich Konstantin Achinger aus Bad Berleburg gegen Aytac Düzgün aus Kreuztal durch.

Nicole Reschke: „Starke kommunale Stimme“

In ihrer Bewerbungsrede betonte Reschke, dass sie ihre Erfahrung als Bürgermeisterin direkt in die Landespolitik einfließen lassen wolle. Ihr Ziel sei es, dass die Bedarfe der Region in der Landeshauptstadt Düsseldorf wieder deutlicher gehört werden.

„Ich bin eine Kämpferin“, gab sich Reschke kämpferisch. Trotz aktueller Herausforderungen für die Landes-SPD sei ihr Anspruch klar: Sie wolle den Wahlkreis direkt gewinnen. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den Themen Bildung, Sicherheit und einer soliden Finanzierung der Kommunen.

Konstantin Achinger: Fokus auf Wirtschaft und Bildung

Konstantin Achinger rückte die Themen Arbeit und Bildungsgerechtigkeit ins Zentrum. Er forderte kostenfreie Bildung von der Kita bis zum Abschluss – egal ob Meister oder Master. „Herkunft darf nicht über die Zukunft entscheiden“, so Achinger.

Ein besonderes Augenmerk legte der Bad Berleburger auf die heimische Industrie. Er betonte, dass das industrielle Herz Nordrhein-Westfalens auch in Siegen-Wittgenstein schlage. Er forderte eine Investitionsoffensive für die Infrastruktur, wettbewerbsfähige Energiepreise und einen spürbaren Abbau von Bürokratie, um die lokale Wirtschaft zu entlasten.

Geschlossen in den Wahlkampf

Beide Kandidaten zeigten sich nach der Wahl entschlossen. Man wolle einen Wahlkampf „dort führen, wo das Leben stattfindet“: an den Haustüren, in Betrieben, Schulen und Vereinen.

„Bei unseren Kandidaturen geht es uns um die Menschen hier in Siegen-Wittgenstein – um die Beschäftigten und ihre Familien“, erklärten Reschke und Achinger abschließend. Mit dem Rückenwind der Delegierten wolle man nun in die kommenden Monate starten und die Anliegen der Bürger ins Zentrum rücken.

Nicole Reschke (m.), SPD-Kandidatin für den Wahlkreis 126 – Siegen-Wittgenstein I (Burbach, Freudenberg, Neunkirchen, Siegen), und Konstantin Achinger (3. v. l.), SPD-Kandidat für den Wahlkreis 127 – Siegen-Wittgenstein II (Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück, Hilchenbach, Kreuztal, Netphen, Wilnsdorf), mit den Hauptverwaltungsbeamten der SPD im Kreis Siegen-Wittgenstein (v. l. n. r.) Henning Gronau, Bürgermeister von Erndtebrück, Tristan Vitt, Bürgermeister von Siegen, Michael Kolodzig, Bürgermeister von Kreuztal, Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, und Hannes Gieseler, Bürgermeister von Wilnsdorf. (Foto: Maren Giese)

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