(wS/hm) Burbach 17.06.2026 |Die Biologische Station Siegen-Wittgenstein organisiert auch in diesem Jahr wieder eine Rupfaktion zur Bekämpfung des giftigen Jakobskreuzkrautes im Grünland – und sucht dafür engagierte Freiwillige.
Warum das Jakobskreuzkraut bekämpft werden muss
Das Jakobskreuzkraut kann sich unter günstigen Bedingungen stark ausbreiten und stellt ein ernstes Problem für die Landwirtschaft dar: Die Pflanze ist für Weidetiere gesundheitsschädlich und erschwert oder verhindert dadurch die landwirtschaftliche Nutzung betroffener Flächen.
Besonders für geschützte Lebensräume wie Bergmähwiesen und Glatthaferwiesen ist eine regelmäßige Bewirtschaftung jedoch essenziell, um ihre Artenvielfalt langfristig zu erhalten. Die Biologische Station unterstützt daher Landbewirtschafter dabei, das Jakobskreuzkraut gezielt zurückzudrängen und die Nutzung der Flächen wieder sicherzustellen.
Kleine Vergütung, große Wirkung
Für die diesjährige Aktion werden Helfer gesucht, die bei dieser wichtigen Naturschutzmaßnahme mitanpacken möchten. Die Aktion dauert bis zu vier Stunden – wer möchte, kann aber auch kürzer bleiben. Für die Teilnahme wird eine kleine Vergütung gezahlt. Wer Handschuhe besitzt, sollte diese mitbringen.
Eine Anmeldung ist erforderlich und über das Anmeldeportal auf der Internetseite der Biologischen Station möglich: https://biostation-siwi.de/veranstaltungen
Auf einen Blick
Hinweis: Handschuhe mitbringen, kleine Vergütung wird gezahlt
Was: Rupfaktion gegen Jakobskreuzkraut
Wann: Freitag, 4. Juli 2026, 10 Uhr (bis zu 4 Stunden)
Wo: Sportplatz Burbach-Lippe, Im Boden 1

Foto: Heike Müller









