Denkmäler erzählen "lebendige" Geschichte

wS/wi  -Wilnsdorf – Der traditionelle „Tag des offenen  Denkmals“ finden am Sonntag, 8. September, statt. Bundesweit erzählen dann wieder rund 8.000 Kulturdenkmäler „lebendige“ Geschichten. Im vergangenen Jahr ließen sich mehr als 4,5 Millionen Besucher die Angebote nicht entgehen. Auch in der Gemeinde Wilnsdorf öffnen fünf historische Stätten ihre Pforten und gewähren von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr interessante Einblicke in die Vergangenheit.

Aus Anlass ihres 100-jährigen Jubiläums wird in diesem Jahr auch erstmalig die Evangelische Kirche Wilnsdorf am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen sein. Der katholische Teil der im 18. Jahrhundert erbauten doppelschiffigen Pfarrkirche Rödgen kann ebenfalls besucht werden.

In Obersdorf kann man den aus der Zeit um 500 v. Chr. stammenden La-Tène-Ofen besichtigen, der zur Verhüttung von Rotspat, Braun- und Spateisen diente.

Der Verein für Siegerländer Bergbau lädt zu einem Besuch des Förderturms in Niederdielfen ein. Der Förderturm ist für das Siegerland ein einzigartiges technisches Denkmal und erinnert an die rund 2000 Jahre alte Wirtschaftsgeschichte der Region. In dem 16 m hohen Turm mit Schachtgebäude befindet sich eine Bergbauausstellung.

Der Heimatverein Oberdielfen öffnet die Pforten der 1821 errichteten Kapellenschule in Oberdielfen. Noch bis 1929 wurden hier die Kinder des Ortes unterrichtet. Heute dient das Gebäude den Oberdielfenern als Tagungsort und Ortsbücherei.

foerderturm

Fünf Kulturdenkmäler sind am Tag des offenen Denkmals in Wilnsdorf geöffnet, darunter in diesem Jahr auch die Evangelische Kirche Wilnsdorf und der Förderturm Niederdielfen. Foto: Gemeinde Wilnsdorf

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