„British Proms“ – Klassik zum Mitfeiern

wS/si  – Siegen – Ein ungewöhnlicher Musiker steht beim „British Proms“-Konzert am Samstag, 5. Oktober, ab 19 Uhr im Apollo-Theater im Mittelpunkt: Der Australier Adrian Mears. Er ist nicht nur ein prominenter (Jazz)-Posaunist und gefragter Filmkomponist, sondern er spielt auch Didgeridoo, das magische Instrument der australischen Ureinwohner!

Das moderierte sinfonische „Konzert zum Mitfeiern“ findet am Samstag, 5. Oktober, ab 19 Uhr im Siegener Apollo-Theater, Morleystraße 1, statt. Der 45-jährige Solist, der bei Lörrach lebt,  wird – zusammen mit der Philharmonie Südwestfalen – diverse eigene Werke präsentieren, zum Beispiel die „Sea Salt Serenade“ für Didgeridoo und Orchester und „Dance of the Hunters and Gatherers“, einen Jazz-Walzer für Posaune und Orchester.

Mears studierte in Sydney und New York. 1990 wurde seine Band „Free Spirits“ als beste australische Jazzgruppe ausgezeichnet, er selbst wurde 1992 und 1994 zum besten Posaunisten Australiens gewählt. 1988 und 1992 war er Sieger im australischen Wettbewerb für Jazzkomposition. Seit 1991 komponierte er für diverse Jazz- und klassische Ensemble, schreibt Film- und TV-Musiken. 1992 zog er nach München und arbeitete unter anderem mit Klaus Doldinger, Dusko Goykovich, Bobby Burgess und dem Bundesjugendjazzorchester. Seit 2000 ist er Mitglied des Vienna Art Orchestra. Adrian Mears ist Professor an der Musikhochschule Basel, wo er Posaune und Gehörbildung lehrt.

Dirigent des „British Proms“-Konzertes im Apollo ist, wie schon im Vorjahr, Kevin John Edusei. Der ist übrigens ab der nächsten Spielzeit Chefdirigent der Münchner Symphoniker. Über seine musikalische Leitung und witzige Moderation schrieb beispielsweise die Rhein-Zeitung: „Edusei besteht britischen Abend mit Bravour – British Proms begeistert im Apollo.“ Und die Siegener Zeitung stellte fest: „Mitreißenden British-Proms-Konzert (…) immer charmant, aber mit gewissem Biss führte Edusei durch das Programm (…) die Stimmung war super.“

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 Der Australier Adrian Mears spielt auch Didgeridoo, das magische Instrument der australischen Ureinwohner. Foto: Apollotheater.

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