Dezimierte Siegener unterliegen am Aachener Tivoli

(wS/jk) Aachen/Siegen – Mit einer Niederlage im Gepäck musste Fußball-Regionalliga Sportfreunde Siegen am Freitagabend die Heimreise aus Aachen antreten. Gegen die Alemannia, die durch den Sieg vorerst an die Tabellenspitze springt, verlor das Team von Trainer Michael Boris knapp mit 1:2 (0:1). Dabei mussten die Siegener 42 Minuten lang in Unterzahl auskommen, da Mirson Volina die Rote Karte sah. Besonders bitter: Das Aachener Siegtor fiel trotzdem erst sechs Minuten vor Schluss.

Elfmeter verwandelt, doch für einen Punkt reichte es nicht. Manuel Glowacz behielt in einer Schlüsselszene die Nerven. Archiv-Foto: Michael Handke

Elfmeter verwandelt, doch für einen Punkt reichte es nicht. Manuel Glowacz behielt in einer Schlüsselszene die Nerven. Archiv-Foto: Michael Handke

Immerhin einen Zähler hätten die abstiegsbedrohten Siegerländer aus dem Tivoli entführen können. Einen Eckball in der 84. Minute und eine kurze Unaufmerksamkeit der Sportfreunde-Abwehr nutzte Taku Ito eiskalt aus. Der nur wenige Augenblicke zuvor aufs Feld gekommene Aachener „Joker“ entschied somit die Partie.

Nach einer ausgeglichenen halben Stunde im ersten Durchgang ging das Heimteam durch Kris Thackrey in Führung. Bis dahin hatte die Boris-Elf gegen Aachen noch mithalten können. Doch mit dem Tor war der „schlafende Riese“ geweckt worden. Die Schwarz-Gelben entfachten gehörigen Druck auf das Gehäuse von Sportfreunde-Schlussmann Dominik Poremba, der mit zwei Glanztaten Schlimmeres verhinderte.

So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen. Unmittelbar nach dem Pausentee ging es hoch her: Aachens Marcus Hoffmann nahm nach einem Freistoß von Manuel Glowacz die Hand zur Hilfe. Folgerichtig zeigte der Referee Benjamin Schäfer auf den Elfmeterpunkt. Glowacz verwandelte sicher zum 1:1. Doch noch bevor der Siegener Schütze antreten konnte, musste der Unparteiische bereits durchgreifen.

Nach einem Tumult ging der Alemannia-Akteur Dominik Ernst zu Boden und Schäfer präsentierte zunächst Abdullah Keseroglu den Roten Karton. Doch der eigentliche Schuldige, Mirson Volina, bewahrte seinen Mannschaftskollegen vor der Strafe und gestand sein Fehlverhalten beim Schiedsrichter, der ihn daraufhin vom Platz stellte.

In Unterzahl wehrte sich Siegen tapfer gegen die Aachener Offensive, doch den Gegentreffer zum 2:1-Erfolg der Hausherren konnte die Boris-Truppe nicht verhindern.

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