Maibäume, Weihnachtsmärkte, Sanierungen: Was die Heimatfreunde in Hilchenbach alles leisten

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(wS/hi) Hilchenbach 10.06.2026 | Wie viel Engagement hinter der Pflege von Heimat und Dorfkultur steckt, wurde beim jüngsten Treffen der Ortsheimatpfleger und heimatpflegenden Vereine in Hilchenbach mehr als deutlich. Die Stadt hatte dazu in die Kapellenschule nach Helberhausen eingeladen – und der Austausch zeigte: In den Dörfern der Stadt Hilchenbach wird viel geleistet.

Vertreten waren die Heimatpfleger aus Hadem, Dahlbruch, Müsen und Allenbach sowie Vertreterinnen und Vertreter der Heimatvereine Ruckersfeld, Grund und Helberhausen-Oberndorf. Zusätzlich wurde über die Aktivitäten des Hilchenbacher Geschichtsvereins und des Landwirtschaftsmuseums Hadem berichtet.

Von Maibäumen bis Sanierungsarbeiten – das Ehrenamt kennt kaum Grenzen

Das Spektrum des ehrenamtlichen Engagements ist beeindruckend: Von Maibäumen und Weihnachtsmärkten über Landschaftspflege, Sanierungsarbeiten und Vortragsveranstaltungen bis hin zu verschiedensten Festlichkeiten lassen die Heimatfreundinnen und -freunde kaum Wünsche offen. Entsprechend gut werden die Angebote in der Bevölkerung angenommen.

Und auch in die Zukunft wird bereits gedacht: 2029 feiern gleich zwei Orte ihren 950. Geburtstag – Müsen und Ruckersfeld. Die ersten Planungen für die großen Dorfjubiläen laufen bereits an.

Kreisheimatpfleger lobt Hilchenbach als Vorbild

Als Gast des Heimatbunds Siegerland-Wittgenstein war Michael Thon vor Ort, der zugleich Ortsheimatpfleger von Dahlbruch ist und Ende 2025 das Amt des Kreisheimatpflegers von Dieter Tröps übernommen hat. Er hob hervor, dass Hilchenbach eine von lediglich zwei Städten im Siegerland ist, die ein solches jährliches Treffen für Heimatfreundinnen und -freunde anbieten – eine Besonderheit, die er ausdrücklich lobte.

Die Zusammenarbeit zwischen Ortsheimatpflegern und Heimatvereinen sei ihm zufolge von großer Bedeutung. Gleichzeitig sieht er noch Potenzial für noch mehr dörferübergreifenden Austausch: „Keiner kann alles, aber jedes Dorf hat seine Stärken.“ Grundsätzlich sei klar, dass die Heimatpfleger und heimatpflegenden Vereine maßgeblich dazu beitragen, die Lebensqualität in den Dörfern für alle Bewohnerinnen und Bewohner aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.

Heimat-Preis 2026: Bewerbungen noch bis 31. August möglich

Damit die vielen Ideen der Ehrenamtlichen auch finanziell realisiert werden können, wies Alina von Germeten aus dem Referat des Bürgermeisters auf bestehende Fördermöglichkeiten hin. Besonders im Fokus: der Heimat-Preis, den die Stadt Hilchenbach auch in diesem Jahr wieder auslobt. Interessierte können sich noch bis zum 31. August per E-Mail an heimat@hilchenbach.de bewerben. Alle weiteren Informationen dazu sind unter www.hilchenbach.de zu finden.

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