wS/dikl Siegen. Arzneimittelsicherheit bekommt im Diakonie Klinikum eine noch größere Bedeutung: Die Zentralapotheke und ihr Leiter Armin Bothmann wurden von der Apothekerkammer Westfalen-Lippe mit einem Zertifikat für Arzneimitteltherapie-
Erstmalig wurden Patientengespräche zur Arzneimittelerhebung und -beratung in Geriatrie und Dermatologie durchgeführt, weil hier Mehrfachmedikationen sehr häufig vorkommen. „Schrittweise möchten wir dieses Angebot an allen drei Standorten des Diakonie Klinikums weiter ausbauen“, verdeutlicht Klinikums-Geschäftsführer Hubert Becher. Viele Menschen würden heute dauerhaft verschiedene Arzneimittel einnehmen. „Wir sehen unsere Verantwortung auch darin, Patienten im richtigen Umgang mit Medikamenten zu schulen“, betont Becher.
Eine weitere Schwierigkeit: Patienten kaufen zusätzlich Arzneimittel in Apotheken, Drogerien oder sogar im Internet zur Selbstmedikation. „Ärzte haben dann keinen Einfluss darauf, welches selbst gekaufte Mittel sich mit den Standardmedikamenten verträgt.“ Bothmann rät daher, sich für eine feste Apotheke zu entscheiden und dort eine Kundenkarte zu beantragen. „Alle erworbenen Medikamente werden dann registriert und die zuständigen Apotheker prüfen bestehende und neue Arzneimittel auf Wechselwirkungen.“ Darüber hinaus sei es wichtig, bei der Einweisung in ein Krankenhaus den Medikationsplan von daheim mitzubringen, um die Klinikärzte vollständig und fehlerfrei über die bisher verordneten Arzneimittel zu informieren.
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