Kirchhundem: Polizei rettet nach aufwendiger Suche gestürzten 18-Jährigen

wS/po  –  Kirchhundem  –  02.07.2012  –  Am frühen Sonntagmorgen gegen 04.00 Uhr kam ein 18-jähriger Besucher einer Abi-Feier in der Kirchhundemer Schützenhalle auf dem Nachhauseweg nach Maumke vom Weg ab und stürzte noch im Bereich von Kirchhundem eine Felsböschung hinunter. Der Gestürzte, der stark alkoholisiert war, konnte sich alleine nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Er rief mit seinem Handy einen Freund an, der die Polizei alarmierte. Von der Polizeiwache aus nahmen die Beamten zunächst telefonisch Kontakt mit dem 18-Jährigen auf. Da er seinen genauen Standort nicht angeben konnte, kontrollierten die Polizisten den vermuteten Gehweg des Verletzten und schalteten dabei das Martinshorn ein. Erst nach mehreren Standortwechseln hörte der Verletzte das Martinshorn, als sich der Streifenwagen in der Nähe des Kirchhundemer Sportplatzes befand. Die Polizeibeamten hörten nun auch die Hilferufe des Verunglückten und fanden ihn nach längerer Suche in dem unwegsamen Gelände in der Nähe der Hundemstraße am Fuße einer Felsböschung.

Sie stellten fest, dass der 18-Jährige die ca. 10 Meter hohe Felsböschung  hinabgerutscht war und sich eine Schulterverletzung zugezogen hatte. Die eingesetzten Polizisten transportierten ihn über einen schmalen, unwegsamen Fußweg zu einem Wohnhaus an der Hundemstraße, wo bereits Rettungssanitäter  warteten und ihn ins Krankenhaus brachten. So nahm die Suchaktion ein gutes Ende für den verunglückten jungen Mann, auch weil er glücklicherweise ein Handy mit sich führte.

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