Immer mehr Wohnungseinbrüche – Kamieth fordert Innenminister Jäger zu Maßnahmen auf

(wS/ots) Siegen/Düsseldorf. Freudig verkündete NRW-Innenminister Ralf Jäger diesen Sommer, die Zahl der Einbruchdiebstähle sei um 4,8% gesunken. Doch gilt diese erfreuliche Statistik nicht für den ländlichen Raum. Der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Kamieth aus Siegen kann das mangelnde Interesse des Innenministers für den ländlichen Raum nicht nachvollziehen: „Die Präventivmaßnahmen und Verstärkung der polizeilichen Präsenz muss dringend auch auf den ländlichen Raum ausgeweitet werden.“ Durch die gute Anbindung der Städte und Gemeinden in ländlichen Gebieten an Autobahnen und Schnellstraßen seien diese weitaus mehr gefährdet, von Einbrecherbanden heimgesucht zu werden, als große Städte. „Minister Jäger agiert zu spät. Erst jetzt, wo eine Verschiebung der Einbrüche in den ländlichen Raum statistisch belegbar ist, will er sein Augenmerk auf den ländlichen Raum legen – dieser Reaktion hätte frühzeitige Aktion vorangehen müssen“, rügt Kamieth.

KamiethJens_bearbeitet-1Im Kreis Siegen-Wittgenstein war die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle im vergangenen Jahr um 10.65% gestiegen – und das nachdem diese Zahl bereits 2012 um 21,25% in die Höhe geschnellt war. Die Aufklärungsquote dieser Wohnungseinbruchdiebstähle hingegen sinkt seit 2011 stetig, wie aus einer Statistik des Landeskriminalamtes vom 15. Juli dieses Jahr hervorgeht. „Diese Zahlen stellen dem Innenminister ein Armutszeugnis in seinem Engagement für den ländlichen Raum aus. Ich appelliere, die Gefährdungen in diesen Regionen endlich ernst zu nehmen und effektive Maßnahmen zur Vorbeugung dieser Delikte zu ergreifen, die nicht nur massive materielle, sondern auch psychische Folgen für die Geschädigten haben“, so Kamieth.

Foto: Landtagsabgeordneter Jens Kamieth

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