Sommerbereisung der Siegener SPD-Fraktion

Firma Busse Aufzüge fühlt sich wohl am neuen Standort in der Martinshardt

(wS/red) Siegen – Die Sommerpause nutzte die Siegener SPD-Fraktion, um jetzt die Firma Busse Aufzüge an ihrem neuen Standort im kürzlich erschlossenen Gewerbegebiet Martinshardt zu besuchen. Geschäftsführer Wolfgang Busse, der das 1976 gegründete Familienunternehmen in zweiter Generation leitet, empfing die SPD-Mitglieder am neuen Firmenstandort am Ortseingang von Siegen oberhalb des Leimbachstadions.

Mitglieder der Siegener SPD-Fraktion besuchten die Firma Busse Aufzüge. Geschäftsführer Wolfgang Busse (4.v.l.) führte die SPD-Mitglieder auch zu einer Baustelle in der Siegener Charlottenstraße. (Foto: SPD)

Mitglieder der Siegener SPD-Fraktion besuchten die Firma Busse Aufzüge. Geschäftsführer Wolfgang Busse (4.v.l.) führte die SPD-Mitglieder auch zu einer Baustelle in der Siegener Charlottenstraße. (Foto: SPD)

„Im Jahr 2013 haben wir mit dem Bau des neuen Firmensitzes begonnen, da uns unser alter Standort in Geisweid keine Entwicklungsperspektiven mehr gab. Wir haben hier rund 1 Mio. € investiert und konnten im Jahr 2014 einziehen. Ich bin sehr heimatverbunden und konnte mir nicht vorstellen, woanders zu arbeiten. Daher bin ich sehr froh, dass die Ansiedlung in diesem neuen Gewerbegebiet in Siegen so gut geklappt hat. Wir fühlen uns hier sehr wohl. Es war für das Unternehmen die richtige Entscheidung“, erläuterte Wolfgang Busse.

So habe sich die Umsatzentwicklung des heimischen Aufzugsbauers, der seit einigen Jahren auch Fahrtreppen anbietet, von rund 500.000 € im Jahr 2006 kontinuierlich auf rund 1,2 Mio. € im Jahr 2012 gesteigert, bis man schließlich an die Kapazitätsgrenzen am alten Standort gestoßen sei. Seit dem Umzug im Jahr 2014 ist der Umsatz sprunghaft angestiegen. „Ich erwarte rund 2,5 Mio. € in diesem Jahr“, ist Busse optimistisch.

Detlef Rujanski, Vorsitzender der Siegener SPD-Fraktion, zeigte sich erfreut, dass mit dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens auch die Zahl der Arbeitsplätze angestiegen ist. „Von 4 Mitarbeitern im Jahr 2006 auf aktuell 10 Mitarbeiter und zwei Auszubildende zu wachsen, kann man schon als kleine Erfolgsgeschichte bezeichnen. Es zeigt, dass die Entscheidung der Stadt Siegen, ihren Unternehmen Gewerbe- und Industrieflächen zur Verfügung zu stellen, um hier vor Ort wachsen zu können, absolut richtig und notwendig war.“

Tanja Wagener, Sprecherin der SPD im Wirtschaftsförderungsausschuss, ergänzte: „Da nur noch wenige freie Flächen im Gewerbegebiet Martinshardt und im Industriegebiet Oberes Leimbachtal zur Verfügung stehen, brauchen wir demnächst weitere Industrie- und Gewerbegebiete vor Ort. Die Planungen für die Martinshardt II und den Bereich Oberschelden/Seelbach mit Autobahnanschluss müssen daher zügig weitergeführt werden.“

Die Firma Busse Aufzüge führt neben Neubauten von Aufzügen und Fahrtreppen auch Wartungen und Sicherheitsüberprüfungen an bereits bestehenden Aufzügen durch. Rund 1200 Wartungsverträge seien derzeit abgeschlossen „überwiegend im Raum Köln und im Siegerland“, so Busse. Aber auch eine Notrufhotline werde betrieben und Schulungen vor Ort durchgeführt. Aktuell läuft auch eine Versuchsphase mit einem selbst entwickelten Schallschutzmaterial. „Die Ergebnisse werden wir bald in Fachzeitschriften publizieren können“, hofft Wolfgang Busse.

Die Firmenbesichtigung endete mit einer Baustellenbegehung einer der größten Einzelaufträge der Firma in der Siegener Charlottenstraße. „Die Außenaufzüge, die wir hier bauen, sind von der Statik her selbsttragend. Nur sehr wenige Wettbewerber sind in der Lage, solche Aufzüge zu planen und zu bauen. Hier zählen wir zu den führenden Anbietern in Deutschland“, erläuterte der Geschäftsführer abschließend.

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