Aktuelle Verkehrssituation in Neunkirchen

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(wS/ne) Neunkirchen 10.06.2026 | Die Verkehrslage in der Gemeinde Neunkirchen und auf den umliegenden Zufahrtsstrecken ist seit Kurzem angespannt wie selten. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger berichten von massiven Einschränkungen und erheblichen Zeitverlusten – sowohl auf dem Weg zur Arbeit als auch im Alltagsverkehr. Die Gemeinde reagiert mit großer Sorge und hat sich am Dienstag, 9. Juni 2026, mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt.

Betroffen sind vor allem die Zufahrten aus Richtung Siegen, Wilnsdorf und Burbach. Wer in diesen Tagen nach Neunkirchen hinein- oder hinausfahren muss, braucht deutlich mehr Zeit als gewöhnlich. Die Ursache liegt im unglücklichen Zusammentreffen zweier Baustellensituationen, die jeweils für sich genommen bereits verkehrliche Auswirkungen hätten – in Kombination aber zu einer erheblichen Verschärfung der Lage führen.

Vollsperrung auf der Schränke dauert länger als geplant

Auf einer Hauptverkehrsachse von Siegen über die Schränke nach Neunkirchen besteht weiterhin eine Vollsperrung. Diese hätte nach ursprünglicher Planung bereits aufgehoben sein sollen. Stattdessen ist die Zufahrt in dieser Richtung derzeit lediglich über einen kleineren Bypass in Richtung Siegen-Eisern eingeschränkt möglich. Zuständig für diese Baustelle ist der Landesbetrieb Straßen.NRW.

Baustelle am Kreisverkehr Salchendorf kommt erschwerend hinzu

Genau auf diesen Ausnahmeumstand war die zeitliche Planung der zweiten Baustelle abgestimmt worden: Die Arbeiten am Kreisverkehr in Neunkirchen-Salchendorf waren so terminiert worden, dass die Verbindung über die Schränke zu diesem Zeitpunkt wieder zur Verfügung stehen sollte. Im Bereich des Kreisverkehrs war vorgesehen, den Verkehr mittels Ampelschaltung einspurig zu führen und die damit verbundenen Verzögerungen in einem vertretbaren Rahmen zu halten.

Da die Vollsperrung auf der Schränken-Strecke jedoch aufgrund von Verzögerungen im Bauablauf weiterhin besteht, ist die ursprüngliche Pufferplanung hinfällig. Das Ergebnis ist die aktuell stark belastete Verkehrssituation, unter der Pendlerinnen und Pendler, Anwohnerinnen und Anwohner sowie die lokale Wirtschaft leiden.

Gemeinde sucht Lösung – Verschiebung der Salchendorfer Baustelle nicht möglich

Die Gemeinde Neunkirchen steht nach eigenen Angaben in enger Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW und sucht mit Nachdruck nach einer tragfähigen Lösung. Gegenstand der Gespräche ist insbesondere die Frage, ob die Strecke über die Schränke früher als geplant wieder befahrbar gemacht werden kann, um eine zusätzliche Zufahrtsmöglichkeit nach Neunkirchen zu schaffen.

Eine Verschiebung der Bauarbeiten am Kreisverkehr in Salchendorf ist hingegen nach aktuellem Stand nicht möglich. Dort sind Spezialfirmen im Einsatz, die über besondere fachliche Expertise für die anstehenden Arbeiten an den Brückenbauwerken verfügen und langfristig eingeplant wurden. Die einzelnen Gewerke sind miteinander verwoben und können nur in ihrer Gesamtheit fortgeführt werden.

Würde die Maßnahme gestoppt, müsste nach aktuellem Stand mit einer Verlängerung der Gesamtbaustelle um mehrere Monate gerechnet werden. Hinzu kämen erhebliche Zusatzkosten, da die aktuell eingesetzten Spezialfahrzeuge und -werkzeuge entsprechend länger vorgehalten werden müssten.

Gemeinde kündigt weitere Informationen an

Die Gemeinde Neunkirchen erkennt die angespannte Lage und die erhebliche Verärgerung in der Bevölkerung ausdrücklich an. Gemeinsam mit den beteiligten Stellen werde weiter mit Hochdruck an einer kurzfristigen Lösung gearbeitet. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde die Gemeinde erneut informieren.

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