Ochsenkarren-Skulptur enthüllt: EisenZeitReise-Weg in Siegen-Niederschelden jetzt komplett

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(wS/as) Siegen-Niederschelden 14.06.2026 | Der EisenZeitReise-Weg entlang der Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen in Siegen-Niederschelden hat eine neue Attraktion: Am 12. Juni wurde dort eine imposante Ochsenkarren-Skulptur feierlich enthüllt. Mit dem neuen Kunstwerk ist der Weg nun vollständig.

Skulptur aus Cortenstahl in Lebensgröße

In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der angrenzenden Kommunen, der beteiligten Vereine, ausführenden Firmen und Sponsoren enthüllten Bürgermeister Tristan Vitt, die stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein Ursula Belz sowie Dr. Stephanie Siedek-Strunk und Friedrich Schmidt vom Trägerverein Ein Siegerländer Tal e. V. gemeinsam das neue Schmuckstück des Wegs. Bei der Skulptur handelt es sich um ein 3,60 Meter breites und 1,80 Meter hohes Kunstwerk aus Cortenstahl, das in Lebensgröße jenes Transportmittel darstellt, mit dem die Fuhrleute in früheren Zeiten ihre schwere Fracht von den Gruben über Hohlwege zu den Abnehmern brachten.

Zwölf Stationen auf 800 Metern

Der Ochsenkarren komplettiert den EisenZeitReise-Weg als zwölfte und letzte Station. Entlang einer Strecke von rund 800 Metern – beginnend oberhalb des Sportplatzes Rosengarten bis hin zum Schutzbau über der Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen – wird in Text und bildlicher Darstellung die Entwicklung des Bergbau- und Hüttenwesens von den keltischen Anfängen bis in die Gegenwart gezeigt. Der Schutzbau am Ende des Wegs umgibt archäologische Funde aus der Keltenzeit sowie aus dem Mittelalter, die vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe wissenschaftlich erforscht und gesichert wurden.

Dank an Firmen, Ehrenamt und Sponsoren

Für den Trägerverein dankte Dr. Stephanie Siedek-Strunk den ausführenden Firmen BreSi, Schlosserei Schneider und Heinrich Weber sowie der Sparkasse Siegen als Sponsor. Bürgermeister Tristan Vitt hob das ehrenamtliche Engagement hervor, das die Inwertsetzung der Ausgrabungsstätte sowie die Umsetzung des begleitenden pädagogischen Konzepts erst möglich gemacht habe.

Frei zugänglich – Führungen auf Anfrage

Der EisenZeitReise-Weg ist frei zugänglich und kann jederzeit individuell erkundet werden. Informationen zu den archäologischen Funden vermittelt eine Multimedia-Präsentation im Schutzbau. Auf Anfrage bietet der Trägerverein Ein Siegerländer Tal e. V. auch Führungen an. Weitere Informationen unter www.einsiegerlaendertal.de.

Freuen sich über die Komplettierung des EisenZeitReise-Wegs (v. l. n. r.): Ulrich Merzhäuser, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Kirchen; Andreas Hundhausen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen; Dr. Stephanie Siedek-Strunk, Vorstand des Trägervereins Ein Siegerländer Tal; Tristan Vitt, Bürgermeister der Stadt Siegen; sowie Ursula Belz, stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Foto: Trägerverein Ein Siegerländer Tal e. V.

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