„UWG Siegen” kritisiert das Jamaika- Koalition

„UWG Siegen” kritisiert das Vorgehen der Jamaika- Koalition im Vorfeld der Wahl des neuen 1. Beigeordneten

Logo_UWG-Siegen(wS/si) Siegen. Befremdend ist für die UWG-Fraktion nach eigener Aussage nicht die Auswahl des Kandidaten selbst, sondern, dass erneut ein CDU-Kandidat gewählt worden ist. Die UWG-Fraktion ist besorgt darüber, dass dadurch die Verwaltungsspitze in erster Linie für eine Partei arbeitet und nicht zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger. „Wir können und wir sollten es uns indes nicht leisten, den neuen Beigeordneten  zu beschädigen, ohne Ihm die Chance zu geben, seine Qualifikation als Kämmerer in der Praxis zu beweisen. Die Messlatte liegt für den Nachfolger von Stadtkämmerer Baumeister recht hoch. In Anbetracht der Haushaltssituation unserer Stadt, können wir aber auch keine lange Zeit der Einarbeitung in die zugegeben schwierige Materie der Kommunalfinanzen verkraften“, so die UWG.

Weiterhin kritisiert die UWG, dass die Mehrheitskoalitionäre den anderen Fraktionen ihren Vorschlag nicht im Vorfeld der Hauptausschusssitzung mitgeteilt und erläutert haben  und sich Herr Käsbach nicht nur im fernen Jamaika, sondern, wie es der von der SPD vorgeschlagene Kandidat es getan hat, auch bei den anderen Fraktionen in Siegen persönlich vorgestellt oder dies zumindest angeboten hätte. Ein ausgeglichener, alle Fraktionen einbeziehender Politikstil sieht nach Meinung der UWG anders aus. In diesem Zusammenhang, so wird ferner bemängelt, darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass mittlerweile fast alle Fachbereichsleiter, die Beigeordneten sowie der Bürgermeister zur CDU gehören, bzw. ihr nahe stehen. Bisher war es in Siegen üblich, dass die zweitstärkste Fraktion im Rat einen Beigeordneten stellt. Dies ist auch der CDU in der Vergangenheit immer zugestanden worden, in der Zeit als sie selber in  der Opposition war.

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