Hilchenbach zeigt zum 10. Mal Flagge für Tibet

TibetflaggeHilchenbach

„Flagge zeigen für Tibet“ ist für Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab eine Herzensangelegenheit. Im Foto links: Jutta Behren-Sarkodieh. Foto: Stadt Hilchenbach.

(wS/hi)  Hilchenbach – Auch in diesem Jahr weht zum 10. März wieder eine farbenfrohe Fahne am Marktplatz, die vielleicht nicht jeder Passant auf Anhieb zuordnen kann. Bereits zum zehnten Mal zeigt Hilchenbach am wichtigsten Gedenktag für den tibetischen Freiheitskampf Flagge für Tibet, einem Land ohne eigene Souveränität, seit es 1950/51 durch die Volksrepublik China besetzt wurde.

Am 10. März für Tibet Flagge zu zeigen ist ein Bekenntnis zu globaler Verantwortung – auch in der Politik. Nelson Mandela sagte einmal: „Wer neutral bleibt angesichts von Unrecht, der stellt sich auf die Seite des Unterdrückers.“ 1236 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrätinnen und Landräte sind nicht neutral geblieben, sie sind der Bitte der „TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND“ nachgekommen und zeigten im Jahr 2013 Flagge für Tibet.

Recht der Tibeterinnen und Tibeter

Dabei geht es bei der Flaggenaktion nicht um „Unabhängigkeit für Tibet“, nicht um „Freiheit für Tibet“ – darüber zu entscheiden ist Sache des tibetischen Volkes. Es geht um das Recht der Tibeterinnen und Tibeter, selbst gehört zu werden, die Zukunft ihres Volkes und ihres Landes selbst zu bestimmen und ein Leben in Würde führen zu können. Dieses Recht auf Selbstbestimmung wird China dem tibetischen Volk nicht auf Dauer verweigern können. Heute leben mehr als 120.000 Tibeter im Exil.

Seit dem 10. März 1959, als es in Lhasa, der tibetischen Hauptstadt, zu einem Aufstand gegen diese Besetzung kam, ist der 10. März weltweiter Gedenktag für Tibet.

Herzensangelegenheit  für Bürgermeister Hasenstab

Für Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab ist Tibet spätestens seit dem persönlichen Kontakt mit dem Dalai Lama eine Herzensangelegenheit. Seit dem Treffen stehe ich noch überzeugter dafür ein, mit der kleinen Geste des Hissens der Tibet-Fahne unsere Sympathie und volle Unterstützung zur Wiedererlangung der Souveränität seines Volkes und der Bestätigung seiner gewaltlosen Politik auszudrücken. Ich sehe aber auch einen wichtigen Nebeneffekt des jährlichen „Flagge zeigen“: Dies ist eine Gelegenheit für uns alle, den Wert der Souveränität für unser eigenes Volk immer wieder neu schätzen zu lernen. Tibet ist dabei nur ein Beispiel für viele Völker, die unsere Unterstützung verdienen.

Flagge weht bis 17. März auf dem Marktplatz

Die Flagge Tibets wird daher nicht nur am Gedenktag, sondern bis zum 17. März 2014 auf dem Marktplatz gehisst bleiben. Mehr zur Aktion „Flagge zeigen“ erfahren Sie von der Tibet Initiative Deutschland im Internet unter www.tibetflagge.net und www.tibet-initiative.de.

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