"Faire Meile" auf dem Wochenmarkt fand Anklang

Hoch konzentriert bemalten die fleißigen Nachwuchskünstler am Samstag ihre fair gehandelte Stofftaschen. Fotos: Stadt

Hoch konzentriert bemalten die fleißigen Nachwuchskünstler am Samstag ihre fair gehandelte Stofftaschen. Fotos: Stadt

(wS/si) Siegen – Kleine Farb-Künstler haben sich am vergangenen Wochenende bei einer Mal-Aktion der Stadt Siegen richtig ausgetobt. Die Jungen und Mädchen verschönerten mit Stoffmalfarben einige Baumwoll-Taschen auf dem Wochenmarkt, die sie danach mit nach Hause nehmen durften.

Vor Ort wurde auch über die Bemühungen der Stadt Siegen um das Siegel „Fairtrade Town“ informiert. Der Verein „Transfair“ überprüft derzeit ob die Stadt alle nötigen Voraussetzungen erfüllt, um das Siegel zu erhalten. Im Falle der erfolgreichen Bewerbung erhält die Stadt Siegen für einen Zeitraum von zwei Jahren den Titel „Fairtrade Town“. Danach müssen die Voraussetzungen erneut nachgewiesen werden.

Faire Meile 2Im Rahmen der bundesweiten „Fairen Woche“ organisierten die Stadt Siegen und die Organisation „Information und Service: Eine Welt“, der Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen zusammen mit den Weltläden aus Siegen und Neunkirchen sowie dem Verein „Stiching for School and Life“ eine „Faire Meile“ auf dem Wochenmarkt.

Neben Getränken und Waffeln konnten Interessierte an der Alfred-Fißmer-Anlage aus einer bunten Produktvielfalt der Weltläden wählen. Auch soziale Projekte wurden vorgestellt. So verkauft der Verein „Stiching for School and Life (SSL)“ Handarbeiten afghanischer Frauen, wie bestickte Tücher und Oberteile.

Faire MeileDie „Faire Woche“ ist eine bundesweite Aktion zum Thema „Fairer Handel“ und findet unter dem Motto „Ich bin Fairer Handel“ vom 12. bis 26. September 2014 statt. Gemeinsames Ziel ist es, über den fairen Handel zu informieren und ihn somit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum „Fairer Handel“ in Kooperation mit „TransFair“ und dem Weltladen Dachverband.

Die „Faire Woche“ wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) „Brot für die Welt“ und dem Bischöflichen Hilfswerk „MISEREOR“ finanziell gefördert.

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