Weg zum "La-Tène-Ofen" ist wieder frei

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Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler dankte kürzlich dem Heimatverein Obersdorf für die Pflege des eisenzeitlichen Schmelzofens. Über die Würdigung freuten sich die Vorstandsmitglieder Rainer Wirth und Volker Stein, Ortsvorsteher Egon Dreisbach und Heimatvereinsmitglied Reiner Dreysse (vlnr.).Foto:Gemeinde Wilnsdorf.

(wS/wi)  Wilnsdorf – Im Wald westlich von Obersdorf liegt 2.500 Jahre alte Geschichte verborgen. Würden Schilder nicht auf die Sehenswürdigkeit hinweisen, wäre sie unter dem unscheinbaren Erdhügel kaum zu erahnen. Und würden sich nicht engagierte Menschen um die historische Stätte kümmern, hätte die Natur den Ort im Laufe der Zeit längst zurückerobert. Die Rede ist vom eisenzeitlichen Schmelzofen, und seiner Pflege hat sich der Heimatverein Obersdorf verschrieben.

Frühjahrsputz auf dem Weg zum „La-Tène-Ofen“

Erst kürzlich haben sich die Vereinsmitglieder dem alljährlichen „Frühjahrsputz“ gewidmet. Der Weg zum La-Tène-Ofen wurde von Sträuchern freigeschnitten und mit 6 m³ Holzhackschnitzeln aufgefüllt. Selbst die Glasscheiben, hinter denen die Schmelzanlage vor Vandalismus und Verschmutzung geschützt liegt, wurden geputzt.

Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler dankte kürzlich bei einem Besuch vor Ort den engagierten Helfern für ihren Einsatz. „Wir dürfen uns hier über ein bedeutendes Stück Bergbaugeschichte freuen, und dank Ihrer guten Pflege wird dieser Zeitzeuge noch unseren Nachkommen von der historischen Erzverarbeitung erzählen können“, betonte die Bürgermeisterin.

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